Denkt man an Norwegen, so fallen einem die Gebirgsketten und die kargen Hochebenen ein. Man denkt an hohe Wasserfälle und fischreiche Flüsse. Und vielleicht denkt man auch an Madeleine Thérèse Amelie Josephine. Da liegt man aber falsch, denn diese ist eine Prinzessin aus Dänemark. Nichts desto trotz darf man gerne an sie denken. Wenn man aber an Norwegen denkt und man hat ein wenig Ahnung von Musik, dann fällt einem gleich die Black Metal Szene ein, die dort relativ aktiv ist. Eine der international recht bekannten Bands stammt aus Oslo und hört auf den Namen 1349.

1349 spielt in diesem Sommer auf meinem Lieblingsfestival WACKEN. Grund genug, diese Tanzkapelle der Finsternis mal ein wenig näher vorzustellen, auch wenn ich zugeben muss, keine CD von ihnen zu besitzen und mir auch niemals eine anzuschaffen, denn ich persönlich find die Band nicht unbedingt sooo prickelnd. Aber ich habe geschrieben – und ich stehe zu meinem Wort – hier die Bands, die auf dem diesjährigen WACKEN OPEN AIR spielen, näher vorzustellen. Und das mach ich somit auch.

Wie bereits erwähnt stammt die Band 1349 aus Oslo. Genauer gesagt kommen sie aus Alvheim. Aber ich glaube, dass Kaff kennt kein Schwein. Sollte Alvheim kein Kaff sein, dann habe ich mich jetzt blamiert. Nichts desto trotz. Die Band besteht aus den vier Mitgliedern Archaon (Guitars), Frost (Drums), Ravn (Vocals) und Seidemann (Bass). Ob das deren echten Namen sind und ob sie sich keine Nachnamen leisten können, kann ich leider nicht sagen – ich kenn mich da einfach nicht aus.

Der Bandname 1349 bezieht sich – wie sollte es auch anders sein – auf das Jahr 1349 in dem die Pestepidemie große Teile der norwegischen Bevölkerung dahinraffte. 1998 nahm die Band ihr erstes Demo und das erste Promoalbum auf. Beides wurde nie veröffentlicht. Im Jahre 2000 nahm 1349 dann ein neues Promoalbum auf, 2001 folgte dann das erste offizielle Album, welches den Namen „Liberation“  trug. Auch dieses Album wurde zunächst nicht veröffentlicht. Die Band wollte sich zunächst durch Liveauftritte einen Namen machen.

2003 kam dann die Wende. Candelight Records brachte die Scheibe raus und fast genau ein Jahr später erschien auch ihr zweites Album „Beyond the Apocalypse“. 2009 erschien ihr aktuelles Album „Revelations of the Black Flame“.

Die Band ist übrigens kein Neuling, was das WACKEN OPEN AIR Festival betrifft. Bereits 2007 spielten sie zum Tanz auf.

Wie bereits erwähnt, muss ich sagen, dass diese Art von Musik nicht meine ist. Irgendwie mag ich angemalte Gesichter nur bei KISS. Nichts desto trotz hat diese Band mit Sicherheit eine Daseinsberechtigung auf dem WACKEN OPEN AIR Festival. Und vielleicht kann ich mich bis dahin ja noch damit anfreunden und statte der Band einen Besuch ab. Vielleicht aber auch nicht.

1349 – Sculptor of Flesh

Morgen: Amorphis

2 Meinungen zu “1349…”

  1. Ron sagt:

    Also ich finde 1349 recht gut. Ziemlich düster, aber gut. Ich hätte vier Sterne gegeben.

  2. [...] eine weitere Band aus dem Aufgebot des Festivals zu präsentieren. Und nachdem wir uns mit 1349 in eine sehr düstere Gegend begeben haben, wagen wir uns mit Amorphis wieder in seichtere [...]

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