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	<title>PIRGOFABRIK &#187; Leben</title>
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	<description>mehr Fabrik geht nicht ...</description>
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		<title>Torsten kocht Gulasch.</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 17:19:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Gulasch]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezept]]></category>
		<category><![CDATA[Rindergulasch]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern war Besuch in der Fabrik und neben Bier, Wasser und anderen Erfrischungsgetr&#228;nken gab es auch etwas zu essen. Etwas deftiges, denn Torsten hat gekocht: Rindergulasch. Schmeckt nicht nur geil, macht auch super viel Spa&#223; in der Zubereitung. Und ich w&#228;re nicht der Chef der Pirgofabrik, wenn ich Euch dieses Wissen nicht weitergeben w&#252;rde. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gestern war Besuch in der Fabrik und neben Bier, Wasser und anderen Erfrischungsgetr&#228;nken gab es auch etwas zu essen. Etwas deftiges, denn Torsten hat gekocht: Rindergulasch. Schmeckt nicht nur geil, macht auch super viel Spa&#223; in der Zubereitung. Und ich w&#228;re nicht der Chef der Pirgofabrik, wenn ich Euch dieses Wissen nicht weitergeben w&#252;rde. Ich habe f&#252;r 7 People gekocht und daf&#252;r brauchte ich:</strong></p>
<p>1750g Gulasch (Rind)<br />
8 Zwiebeln<br />
9 Nelken<br />
5 Lorbeerbl&#228;tter<br />
875 ml   halbtrockenen Rotwein<br />
875 ml   Br&#252;he<br />
2 rote Paprikas<br />
2 gr&#252;ne Paprikas<br />
3 Knoblauch Zehen<br />
2 Becher Sahne<br />
Pfeffer<br />
etwas Mehl zum Anbinden<br />
etwas Wasser</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3366" title="IMG_0996" src="http://pirgofabrik.de/wp-content/uploads/2010/09/IMG_0996.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p>Zun&#228;chst habe ich die Zwiebeln zerkleinert, was bei 8 St&#252;ck &#252;brigens voll die Horroraufgabe ist. Ach was Horroraufgabe. Schei&#223;e ist das, totale Schei&#223;e. Ich habe geheult wie ein Schlosshund. Anschlie&#223;end lie&#223; ich mich an den Paprikas aus. Das war schon besser.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3367" title="IMG_0997" src="http://pirgofabrik.de/wp-content/uploads/2010/09/IMG_0997.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p>Das Gulasch habe ich kr&#228;ftig mit Pfeffer eingerieben. Irgendwie ein sch&#246;nes Gef&#252;hl. Die Pfanne habe ich mit &#214;l erhitzt und das Fleisch dann scharf angebraten. Kurz sp&#228;ter habe ich die Zwiebeln zugegeben.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3368" title="IMG_1001" src="http://pirgofabrik.de/wp-content/uploads/2010/09/IMG_1001.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3369" title="IMG_1002" src="http://pirgofabrik.de/wp-content/uploads/2010/09/IMG_1002.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p>Wenn man die Geschichte hinter sich gebracht hat, gibt man die Br&#252;he, den Rotwein, die Nelken, das Laub, die Paprika, etwas Pfeffer dazu und l&#228;sst das ganze gut zwei Stunden kochen. Als ich das erste Mal Gulasch gemacht habe, brauchte ich &#252;brigens nur zehn Minuten. Dementsprechend war dann auch das Fleisch. Egal. So sollte die Sache &#252;ber den Verlauf dann aussehen:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3371" title="IMG_1004" src="http://pirgofabrik.de/wp-content/uploads/2010/09/IMG_1004.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3372" title="IMG_1005" src="http://pirgofabrik.de/wp-content/uploads/2010/09/IMG_1005.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3373" title="IMG_1007" src="http://pirgofabrik.de/wp-content/uploads/2010/09/IMG_1007.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3374" title="IMG_1009" src="http://pirgofabrik.de/wp-content/uploads/2010/09/IMG_1009.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p>Ich finde, dass das zwischendurch ganz sch&#246;n ekelhaft aussieht, daf&#252;r riecht es aber umso besser. Ich schw&#246;r, Alda. Wenn man das dann zwei Stunden hat kochen lassen, gibt man die Sahne hinzu. Anschlie&#223;end dickt man das Gulasch mit Mehl an. Den Knoblauch gibt ganz zum Schluss dazu, denn sonst verliert er an Geschmack.</p>
<p>Servieren kann man das dann mit Nudeln, Sp&#228;tzle oder – so wie ich – mit Semmelkn&#246;deln. Legga.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3375" title="IMG_1011" src="http://pirgofabrik.de/wp-content/uploads/2010/09/IMG_1011.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3376" title="IMG_1012" src="http://pirgofabrik.de/wp-content/uploads/2010/09/IMG_1012.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p><small>&#8212;<br />
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		<title>Herbstlaub</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 11:35:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß]]></category>
		<category><![CDATA[Zwanzigzehn]]></category>

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		<description><![CDATA[Es sind diese Tage zwischen August und September. Diese bestimmten Tage, an denen man beginnt den Sommer zu vermissen und sich auf den Herbst zu freuen. Man denkt an die Grillabende zur&#252;ck, das Treffen mit Freunden, an die T&#228;nze in lauen Sommern&#228;chten. Gleichzeitig steigt die Vorfreude auf lauschige Abende mit einem Glas Rotwein, einem spannenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3288" title="herbstpf1" src="http://pirgofabrik.de/wp-content/uploads/2010/08/herbstpf1.jpg" alt="" width="600" height="600" /></p>
<p><strong>Es sind diese Tage zwischen August und September. Diese bestimmten Tage, an denen man beginnt den Sommer zu vermissen und sich auf den Herbst zu freuen. Man denkt an die Grillabende zur&#252;ck, das Treffen mit Freunden, an die T&#228;nze in lauen Sommern&#228;chten. Gleichzeitig steigt die Vorfreude auf lauschige Abende mit einem Glas Rotwein, einem spannenden Buch und dem hellen Glanz w&#228;rmender Kerzen. Man freut sich auf kalte Tage, eingeh&#252;llt in warme Decken. Da gibt es diese Spazierg&#228;nge an Tagen, an denen die Welt in dieses besondere Licht geh&#252;llt ist. Man schl&#228;gt den Mantelkragen hoch und der Wind bl&#228;st einem das ins Gesicht, was er von einem h&#228;lt. W&#228;hrend der Sommer Spa&#223; war, ist der Herbst Romantik. Aber das, worauf ich mich am meisten freue, ist das Herbstlaub.</strong></p>
<p>Vor dem Haus meiner Eltern, am Rande der kleinen Ortschaft, abgelegen von Hektik und Stress, stehen zwei gro&#223;e Eichen. Daneben, auf der anderen Seite der Hofeinfahrt, findet man zwei Kastanien. Rundherum ist Rasen. F&#252;r mich als Kind war es das Gr&#246;&#223;te, wenn im Herbst die Bl&#228;tter von den B&#228;umen fielen. Langsam. Bed&#228;chtig. Und doch wundersch&#246;n. Mit meinen Stiefeln stapfte ich durch die Haufen, die mein Vater unter jenen B&#228;umen anlegte. Ich nahm das Laub in die H&#228;nde, warf es hoch und lie&#223; es auf mich herabfallen. Ich tanzte, lachte und vergas dabei die Welt um mich herum. Manchmal war es nass. Manchmal trocken. Hin und wieder liefen Spinnen &#252;ber die Bl&#228;tter und ab und an fiel mir eine Kastanie, eine Eichel auf den Kopf.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3351" title="herbstlaub2" src="http://pirgofabrik.de/wp-content/uploads/2010/09/herbstlaub2.jpg" alt="" width="600" height="417" /></p>
<p>Mit den Jahren hatte das Laub seinen Reiz verloren. Statt es sich &#252;ber den Kopf zu werfen, lief man trotzig durch. Mittlerweile musste man selbst die braunen, verstorbenen Bl&#228;tter zusammen harken, wegkarren und auf einem gro&#223;en Haufen aufsch&#252;tten. Das, was fr&#252;her als Spiel diente, war der Inbegriff von k&#246;rperlicher Arbeit geworden. Lieber h&#228;tte ich mit meinen CDs in meinem Zimmer gesessen, mich mit Freunden getroffen um heimlich zu rauchen oder andere Faxen veranstaltet. Das Laub, der Inbegriff von Spa&#223; und Freude wurde zum Symbol f&#252;r Arbeit und Plackerei. Schei&#223;e war das. Gro&#223;e Schei&#223;e.</p>
<p>Heute wohne ich nicht mehr bei meinen Eltern. Das Laub geht mich auch nichts mehr an. Und auch wenn ich nun selbst, unter den B&#228;umen hinter dem Haus in dem ich lebe, das Laub zusammen kehre muss / darf, so muss ich sagen dass die Faszination und die Liebe zu den besonderen Farben zur&#252;ck gekehrt ist. Zwar werfe ich mir die Bl&#228;tter nicht mehr &#252;ber den Kopf, also nicht so oft wie fr&#252;her, aber dennoch freue ich mich auf das Herbstlaub. Wenn die Abendsonne ihr Licht durch die Bl&#228;tter wirft, wenn die letzten Schatten auf den Rasen treffen, wenn der Wind mit den Farben der Natur sein wunderbaren Spiel spielt.</p>
<p>Irgendwann, in einigen Jahren, wenn ich vor meinem Haus oder dahinter, das Laub zusammen harke wird vielleicht mein Sohn / meine Tochter in seinen / ihren Gummistiefeln durch das Laub laufen, es in die H&#228;nde nehmen und es &#252;ber den Kopf werfen. Und dann, genau dann, ist es mir schei&#223;egal wie lange ich harken muss, wie sehr ich mich geplagt habe und wie viel von meinem Schwei&#223; in dem Laub steckt. In dem Moment nehme ich selbst das Laub in meine H&#228;nde, mein Kind auf den Arm und werfe das Laub so hoch ich kann. Irgendwann. Irgendwann im Herbst. Ja, ich freue mich schon. Auf das Herbstlaub in einigen Jahren.</p>
<p><small>Foto: <a href="http://www.photocase.com/de/user.asp?u=293447" target="_blank" class="liexternal">jeddah</a> / <a href="http://www.photocase.com/de/user.asp?u=246450" target="_blank" class="liexternal">Fotoline</a> / photocase.com</small>
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		<title>Und immer wieder geht Sonne auf&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 05:24:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenaufgang]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder geht die Sonne auf. Jeden Morgen das gleiche Spiel. Es ist jedes Mal ein Ereignis und ich muss gestehen, dass ich es liebe auf dem Balkon der kleinen Fabrik am Rande des Industriegebietes zu stehen und der Sonne beim Aufgehen zu zusehen. Die Farben, die Ger&#252;che, das wundersch&#246;ne Schauspiel. Irgendwann ist es dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-3329 alignnone" title="IMG_0993" src="http://pirgofabrik.de/wp-content/uploads/2010/09/IMG_0993.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p>Immer wieder geht die Sonne auf. Jeden Morgen das gleiche Spiel. Es ist jedes Mal ein Ereignis und ich muss gestehen, dass ich es liebe auf dem Balkon der kleinen Fabrik am Rande des Industriegebietes zu stehen und der Sonne beim Aufgehen zu zusehen. Die Farben, die Ger&#252;che, das wundersch&#246;ne Schauspiel. Irgendwann ist es dann vorbei und der Himmel erstrahlt im hellsten Blau oder er ist – wie jetzt gerade – mit Wolken behangen. Aber das macht nichts. Der Moment in dem man das Licht, die aufkommende W&#228;rme und den Geruch in vollen Z&#252;gen genie&#223;en konnte entsch&#228;digt f&#252;r alles. Und das Geile: Es kostet nicht einmal Geld.</p>
<p>Ein Sonnenaufgang hat f&#252;r mich auch irgendwie etwas Beruhigendes. Mag der Tag auch so beschissen sein, m&#246;gen die Menschen die mich umgeben mir auch noch so auf den Sack gehen und kotzt mich der Moment auch manchmal an – drauf geschissen, denn am n&#228;chsten Morgen geht die Sonne wieder auf. Und wer wei&#223;? Vielleicht wird das ja der perfekte Tag in meinem Leben…</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="600" height="25" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/zaRJfYwOu1A?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="25" src="http://www.youtube.com/v/zaRJfYwOu1A?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Ach ja:</strong> Das Foto oben ist vom Balkon der Fabrik aufgenommen worden. Heute Morgen.
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		<title>Dublin. My Love.</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 15:39:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Dublin]]></category>
		<category><![CDATA[Feier]]></category>
		<category><![CDATA[Fete]]></category>
		<category><![CDATA[Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Saufen]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man mich nach meiner Lieblingsstadt fragt, kommt der Name „Dublin“ wie aus der Pistole geschossen. Lange &#252;berlegen muss ich nicht. Im Gegenteil. Dublin liegt mir im Herzen und Irland ist zu einem Teil meiner Seele geworden. Ich w&#252;rde sogar soweit gehen und behaupten, dass ich ein St&#252;ck weit Ire bin. Irgendwo. Tief in mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn man mich nach meiner Lieblingsstadt fragt, kommt der Name „Dublin“ wie aus der Pistole geschossen. Lange &#252;berlegen muss ich nicht. Im Gegenteil. Dublin liegt mir im Herzen und Irland ist zu einem Teil meiner Seele geworden. Ich w&#252;rde sogar soweit gehen und behaupten, dass ich ein St&#252;ck weit Ire bin. Irgendwo. Tief in mir drin.</strong></p>
<p><strong><img class="alignnone size-full wp-image-3182" title="dublin1" src="http://pirgofabrik.de/wp-content/uploads/2010/08/dublin1.jpg" alt="" width="600" height="404" /><br />
</strong></p>
<p>Viele Menschen aus meiner n&#228;heren Umgebung stellen sich Irland so vor:<strong><em> </em></strong>Irland ist eine kleine gr&#252;ne Insel auf der noch kleinere Menschen leben. Die freundlichen Iren saufen, machen Musik und saufen. Den ganzen Tag.<br />
Nun, das stimmt so nat&#252;rlich nicht. Erstens sind l&#228;ngst nicht alle Iren musikalisch und zweitens k&#246;nnen Iren, abseits der Touristenecken auch ganz sch&#246;n unfreundlich werden. Hab ich selbst erlebt. Egal.</p>
<p>Stellen wir uns nun einmal vor. Ich bin in unserem kleinen Dorf, es ist halb vier am Nachmittag, mitten in der Woche und mir ist unheimlich langweilig. Ich entschlie&#223;e mich dazu mich in unsere kleine Dorfkneipe zu setzen und m&#246;chte diese erst verlassen, nachdem ich mir derma&#223;en einen auf die Lampe gegossen habe, dass es schon wieder weh tut. Was w&#228;re dann? Meine Eltern w&#252;rden sich f&#252;r mich sch&#228;men, meine Freunde hielten mich f&#252;r einen Alkoholiker – oder noch schlimmer, f&#252;r einen Suffkop und die Leute in unserem Dorf w&#252;rden hinter vorgehaltener Hand &#252;ber mich tuscheln, wenn sie das aufgrund dieses Blogs nicht eh schon machen. Egal. Es w&#252;rde einfach nicht gehen. Man setzt sich nicht am Nachmittag, mitten in der Woche in eine Kneipe und formatiert sich die Sch&#228;delplatte. Das geht nicht. Nein. Das macht man nicht.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3183" title="dublin2" src="http://pirgofabrik.de/wp-content/uploads/2010/08/dublin2.jpg" alt="" width="600" height="450" /></p>
<p>Anders in Irland. Dort geht das. Wo man hier naser&#252;mpfend mit dem Kopf sch&#252;ttelt wird diese Lebensweise in Irland sozial toleriert. Mehr noch. Alles andere w&#228;re ungew&#246;hnlich. Irland ist das Paradies f&#252;r den Freund des guten Tropfens und so w&#252;rde man am Nachmittag, eine halbe Stunde nach drei, auch nicht alleine in einem Pub sitzen. Die Pubs sind gem&#252;tlich, man kann soziale Kontakte kn&#252;pfen und das Guinness in den irischen Kneipen ist sicherlich das Beste in der Welt. Oft ist es so das die musikalischen Iren dem Pub einen Besuch abstatten. Wenn dann gemeinsam „Seven Drunken Nights“ angestimmt wird, ist die Welt in Ordnung. Drauf geschissen, welches Wetter drau&#223;en ist.</p>
<p>Nun, wer nun allerdings denkt, dass in Irland nur die junge m&#228;nnliche Fraktion s&#228;uft wie die Kesselflicker ist noch nicht wirklich da gewesen. Auch die Damen der Sch&#246;pfung knistern sich – meist in den Szenel&#228;den der Stadt – einen, dass die Schwarte kracht. Die M&#228;dels schie&#223;en sich mit Alkopos aus dem Leben, die &#252;brigens auch in Pints serviert werden. Wundersch&#246;n kann man das im Winter erleben. L&#228;uft man w&#228;hrend der kalten Jahreszeit fr&#246;stelnd und bibernd durch die Stra&#223;en, kommen einem die M&#228;dchen in knappen Sachen entgegen und verziehen dabei nicht einmal eine Mine.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3184" title="dublin3" src="http://pirgofabrik.de/wp-content/uploads/2010/08/dublin3.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p>Dublin ist meine Lieblingsstadt. Allerdings k&#246;nnte man, wenn man diesen Bericht nun liest denken, dass das nur an den Saufgelagen in den Pubs liegt. Dem ist nicht so. Ehrlich. Ich liebe Dublin einfach weil Dublin &#228;hm, Dublin ist &#228;hm, &#228;h. Da gibt es einen sch&#246;nen Park in dem Eichh&#246;rnchen laufen. Frei. Wohlgemerkt.
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		<title>Erinnerungen und Schuhe</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 07:34:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[1998]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Klamotten]]></category>
		<category><![CDATA[Zivildienst]]></category>

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		<description><![CDATA[Fr&#252;her gab es mal diese Schuhe, diese ganz besonderen Schuhe. Es waren Lederschuhe zum schn&#252;ren. Wenn ich mich recht entsinne, stammten sie von der Marke „Manitu“. Diese Schuhe hatten kein richtiges Profil, sondern die Sohle war irgendwie so ein Gummi-Ding. Irre bequem waren die auf jeden Fall. Es gab sie in schwarz und braun. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fr&#252;her gab es mal diese Schuhe, diese ganz besonderen Schuhe. Es waren Lederschuhe zum schn&#252;ren. Wenn ich mich recht entsinne, stammten sie von der Marke „Manitu“. Diese Schuhe hatten kein richtiges Profil, sondern die Sohle war irgendwie so ein Gummi-Ding. Irre bequem waren die auf jeden Fall. Es gab sie in schwarz und braun. Ich liebte die Braunen. Heute gibt es diese Schuhe anscheinend nicht mehr. Nicht einmal im Internet. Gefunden habe ich sie jedenfalls nicht.</strong></p>
<p><strong><img class="alignnone size-full wp-image-3165" title="torsten7" src="http://pirgofabrik.de/wp-content/uploads/2010/08/torsten7.jpg" alt="" width="600" height="404" /><br />
</strong></p>
<p>Es war im Oktober 1998. Vielleicht im September. Ich schn&#252;rte gerade meine braunen Lederschuhe zu. Diese Schuhe passten einfach super zu meiner dunkelgr&#252;nen Cord-Hose. Dar&#252;ber trug ich einen Pullover mit V Ausschnitt und eine schwarze Strickjacke die vorher sicher mal irgendwann meinem Gro&#223;vater geh&#246;rt hatte. Um den Hals trug ich ein schwarzes Lederband. Ganz schlicht. K&#246;rperlich betrachtet war ich damals noch einiges weniger von dem, was ich heute bin. Egal. Die Zeiten waren anders, wir waren anders.</p>
<p>An jenem Abend wollte ich mit Freunden zu einer Ziviparty. Diese Partys waren etwas ganz besonderes, denn die Stimmung war irgendwie anders, irgendwie alternativ. Die Leute waren locker, die Musik klasse und die komplette Atmosph&#228;re war griffig. Damals hie&#223;en diese Partys noch Feten. Es waren „10 Mark frei saufen“ Feten, heute besser bekannt als „Flatrate-Partys“, nur mit dem Unterschied, dass wir es damals nicht &#252;bertrieben haben. Klar waren wir breit, achsenbreit sogar – aber ins Koma gefallen ist nie jemand. Also nicht das ich w&#252;sste. Nein, ist wirklich niemand.</p>
<p>Noch heute denke ich gerne an diese Zeiten zur&#252;ck. L&#228;ngst vergangene Zeiten. Heute ist es nicht mehr so, wie es damals war. Heute ist alles anders. Die Menschen um mich herum sind erwachsen geworden. Manche gr&#252;nden Familien, manche bauen H&#228;user – andere ziehen weg und man sieht sie niemals wieder. Was bleibt sind die Erinnerungen, die Bilder und die Musik. Wir h&#246;rten Feten „The Police“, „Toto“ oder „<a href="http://www.myvideo.de/watch/5572552/Jamiroquai_Cosmic_Girl" target="_blank" class="liexternal">Jamiroquai</a>“. Wie letzterer sahen &#252;brigens auch viele aus.</p>
<p>Wie gesagt, die Zeiten sind vorbei, die gr&#252;ne Hose l&#228;ngst verschollen und meine Musik hat – nachdem mein Musikinteresse &#252;ber f&#252;nf Jahre tot war – l&#228;ngst eine andere Richtung eingeschlagen. Aber immer dann, wenn ich einen dieser Songs von fr&#252;her h&#246;re, kommen die Erinnerungen an diese tolle Zeit wieder hoch. Und dann, in diesen Momenten wenn ein Auge tr&#228;nt, muss ich an die Schuhe von damals denken und ich frage mich, warum ich diese nicht mehr kaufen kann.
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		<title>Donnerstag.</title>
		<link>http://pirgofabrik.de/donnerstag/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 17:51:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich am gestrigen Abend meine Nase aus dem Fenster hielt um zu schauen ob die Luft noch frisch war, musste ich feststellen dass mir, anstatt des erwarteten Grillaromas, ein Hauch von Winter um das eben erw&#228;hnte Riechorgan strich. Ich erschrak f&#252;rchterlich und beschloss zun&#228;chst einmal eine Zigarette zu rauchen um den Klimawandel anzukurbeln. Vergeblich. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als ich am gestrigen Abend meine Nase aus dem Fenster hielt um zu schauen ob die Luft noch frisch war, musste ich feststellen dass mir, anstatt des erwarteten Grillaromas, ein Hauch von Winter um das eben erw&#228;hnte Riechorgan strich. Ich erschrak f&#252;rchterlich und beschloss zun&#228;chst einmal eine Zigarette zu rauchen um den Klimawandel anzukurbeln. Vergeblich. Es war kalt, schei&#223;enkalt um genau zu sein, was eigentlich paradox ist, denn schei&#223;e kann – ach lassen wir das.</strong></p>
<p><strong><img class="alignnone size-full wp-image-3161" title="scheisse" src="http://pirgofabrik.de/wp-content/uploads/2010/08/scheisse.jpg" alt="" width="600" height="400" /><br />
</strong></p>
<p>Ein Blick auf den Kalender zeigte mir, dass wir uns mitten im August befinden. Als Kind dachte ich immer, dass diese Zeit Hochsommer genannt werden w&#252;rde. Das war fr&#252;her sicherlich auch mal so. &#196;ndert sich ja alles. St&#228;ndig. Mit der Zeit. Ein weiterer Blick auf den selbigen bescheinigte mir, dass am n&#228;chsten Tag, also heute, Donnerstag sein w&#252;rde. Neben dem unguten Gef&#252;hl gerade den Winter gerochen zu haben, befiel mich auch noch ein au&#223;enordentlicher Brechreiz. Donnerstage im Winter sind die schlimmsten Tage.</p>
<p>Wer nun denkt, ich mag den Donnerstag nicht, weil er auch langer Donnerstag oder SchlaDo genannt wird, der t&#228;uscht. Ich mag den Donnerstag generell nicht. Der Donnerstag ist f&#252;r mich wie eine Silbermedaille bei Olympia. Man bekommt sie, heuchelt Freude vor aber eigentlich findet man sie beschissen. Eine Silbermedaille ist keine Goldmedaille. Ein Donnerstag kein Freitag. Nein, es hat nichts mit der Arbeit zu tun. Ich mag den Donnerstag einfach nicht.</p>
<p>Aus diesem Grund werde ich nun auch nicht lange weiterschreiben. Ich werde mir keine Gedanken mehr machen, wie ich unterhalten kann. Ich werde das machen, was ich donnerstags &#246;fter mache. Ich werde mich hinlegen und hoffen, dass der Kelch an mir vor&#252;ber zieht. Still, heimlich und ungesehen. Und irgendwann wache ich wieder auf und ZACK ist Freitag.</p>
<p><small>&#8212;<br />
Foto: <a href="http://www.photocase.com/de/user.asp?u=363058" target="_blank" class="liexternal">ShakiShan</a> / photocase.com</small>
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		<title>Wenn Geschichten sich kreuzen</title>
		<link>http://pirgofabrik.de/wenn-geschichten-sich-kreuzen/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 15:25:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sonne hatte sich hinter einem dichten Schleier aus Wolken versteckt, aus dem sanfter Regen auf die Stra&#223;e fiel. Gedankenverloren und irgendwie in meiner eigenen Realit&#228;t gefangen, schlenderte ich &#252;ber das feuchte Kopfsteinpflaster der Fu&#223;g&#228;ngerzone. Die Menschen, die mir entgegen kamen, hinter mir liefen oder einfach nur meinen Weg kreuzten, nahm ich so gut wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3153" title="regen" src="http://pirgofabrik.de/wp-content/uploads/2010/08/regen.jpg" alt="" width="600" height="401" /></p>
<p><strong>Die Sonne hatte sich hinter einem dichten Schleier aus Wolken versteckt, aus dem sanfter Regen auf die Stra&#223;e fiel. Gedankenverloren und irgendwie in meiner eigenen Realit&#228;t gefangen, schlenderte ich &#252;ber das feuchte Kopfsteinpflaster der Fu&#223;g&#228;ngerzone. Die Menschen, die mir entgegen kamen, hinter mir liefen oder einfach nur meinen Weg kreuzten, nahm ich so gut wie gar nicht wahr. Das wollte ich auch nicht. Sie waren mir egal. Auf der Suche nach irgendwas, nur nicht nach sich selbst, hasteten sie durch die Stra&#223;en. Kalt. Leblos. Emotionslos. Ich selbst war nicht besser. Mein Blick auf den kalten Stein gerichtet, die H&#228;nde in den Taschen vergraben schritt ich vorbei an den L&#228;den und Boutiquen der Stadt. Ohne Sinn und komplett ohne Ziel. Einfach nur um die Zeit tot zu schlagen.</strong></p>
<p>Pl&#246;tzlich streifte mich ein Mann, den ich nicht hatte kommen sehen. Ich blickte auf und ihm hinter her. Im vorbeigehen entschuldigte er sich und warf mir freundlich ein L&#228;cheln zu. Im ersten Augenblick sauer, erwiderte ich sein L&#228;cheln im zweiten. Wahrscheinlich war auch er in seiner Realit&#228;t gefangen, in seiner Geschichte, in seinem Leben. Sicherlich hatte auch er, genau wie ich seine Gedanken auf eine ferne Reise geschickt und hatte unterdessen vergessen auf seine Umwelt zu achten. Ganz bestimmt war es ein Versehen, ein kleiner Moment von Unachtsamkeit. Ich verzieh ihm und musste trotzdem noch an ihn denken.</p>
<p>Wohin war er unterwegs? Was war sein Ziel? Auch wenn ich mich noch so anstrengte, eine Antwort auf diese Fragen konnte ich nicht finden. Wollte ich auch nicht. Aber es war interessant dar&#252;ber nachzudenken. Dieser Mann hatte seine eigene Geschichte, sein eigenes Leben. Genau wie ich. Und gerade in dem Moment, in jenem Augenblick als sich unsere Schultern und Ellenbogen unbeabsichtigt ber&#252;hrten, war ich f&#252;r eine Sekunde ein Teil seiner Geschichte, so wie er ein Teil meiner Geschichte war. Unsere Geschichten hatten sich ber&#252;hrt.</p>
<p>Es ist schon seltsam. Wir leben unser Leben gr&#246;&#223;tenteils alleine. Zwar sind oft Menschen in unserer N&#228;he und mit einigen gehen wir einen gro&#223;en Teil des Weges gemeinsam, aber doch sind wir allein. Irgendwo. Irgendwie. Und manchmal, vielleicht ganz selten, kommt es vor, dass ein anderer Mensch unsere Geschichte, unser Leben streift. Vielleicht f&#252;r einen Augenblick. Vielleicht f&#252;r ein paar Stunden. Vielleicht f&#252;r einen Tag. Wir unterhalten uns mit Menschen, die wir vorher noch nie gesehen haben. Wir erz&#228;hlen diesen Menschen einen Teil unserer Geschichte und bekommen daf&#252;r ein St&#252;ck ihrer Geschichte zur&#252;ck. Danach trennen sich die Wege und der andere Mensch wird nie wieder gesehen. Manche Menschen hinterlassen bei uns Spuren, manche Augenblicke, S&#228;tze oder Gedanken ver&#228;ndern unser Leben.</p>
<p>Und w&#228;hrend ich weiter &#252;ber das Kopfsteinpflaster schlenderte, den Blick wieder nach unten gerichtet, &#228;nderte sich meine Wahrnehmung. Ich dachte dar&#252;ber nach. Mir fielen wieder Menschen ein, die ich nur einmal in meinem Leben gesehen habe. An den Jungen musste ich denken, dem ich einmal geholfen hatte, als er von seinem Rad gefallen war. Die junge Frau hinter dem Bankschalter kam mir in den Sinn, die mir w&#228;hrend meiner Ausbildungszeit immer die Kontoausz&#252;ge fein s&#228;uberlich in einem Umschlag &#252;berreicht hatte. Der Mann, der mich nicht leiden konnte, weil ich ihm nicht helfen wollte – Alles Menschen, die meine Geschichte f&#252;r einen Augenblick gekreuzt haben. Menschen, in deren Geschichte ich eine kleine Rolle bekam. Niemand habe ich je wieder gesehen. Keinem durfte ich je nochmals die Hand sch&#252;tteln. Die Namen sind vergessen, die Gesichter sind verblasst – und doch ist etwas da geblieben. Eine Erinnerung, ein Fetzen, ein Hauch einer anderen Geschichte, die nicht die meine ist.</p>
<p>Die Wolkendecke bekam einen kleinen Riss. Vereinzelt schafften es Sonnenstrahlen auf das feuchte Kopfsteinpflaster. Das Wasser w&#252;rde verdampfen, die Steine w&#252;rden trocknen und der Mann, der eben noch meine Schulter mit seiner ber&#252;hrte war vergessen. Eine Geschichte von vielen. Und auch wenn diese Begegnung mich nicht pr&#228;gte, so glaube ich doch, dass manche dieser kurzen Treffen zweier unbekannter Geschichten mich irgendwo ein St&#252;ck ver&#228;ndert haben. Vielleicht war es ein Satz eines jungen M&#228;dchen in einer Warteschlange, oder eine Geste eines &#228;lteren Herren an einem Kaffeetisch – ich bin mir sicher, dass diese kurzen Begegnungen mich ein St&#252;ckweit ver&#228;ndert haben, mich zu dem machten, was ich heute bin.</p>
<p>Mein Schritt wurde leichter, mein Blick ging geradeaus und ein gutes Gef&#252;hl breitete sich in mir aus. Ich verschenkte ein L&#228;cheln und bekam zwei zur&#252;ck. Und wer wei&#223;, vielleicht hatte ich ja in jenem Moment, in diesem kleinen Augenblick mit jener kleinen Geste etwas ver&#228;ndert, eine Geschichte gedreht.</p>
<p><small>&#8212;<br />
Foto: <a href="http://www.photocase.com/de/user.asp?u=198806" target="_blank" class="liexternal">lama-photography</a> / photocase.com</small>
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		<title>Was w&#228;re die Welt&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 15:17:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Friede]]></category>
		<category><![CDATA[Geil]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist ein gro&#223;es Geheimnis, dass die alten Menschen kennen, die jungen aber immer wieder und stets auf neue ignorieren: Das Leben ist zu kurz, egal wie lang es ist. Viel zu schnell lassen wir es immer wieder zu, dass der Alltag seine Klauen in einem &#252;berm&#228;chtigen W&#252;rgegriff um unseren Hals legt. Viel zu schnell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist ein gro&#223;es Geheimnis, dass die alten Menschen kennen, die jungen aber immer wieder und stets auf neue ignorieren: Das Leben ist zu kurz, egal wie lang es ist. Viel zu schnell lassen wir es immer wieder zu, dass der Alltag seine Klauen in einem &#252;berm&#228;chtigen W&#252;rgegriff um unseren Hals legt. Viel zu schnell vergessen wir was war, was wird und was sein kann. Wir legen unsere Tr&#228;ume, W&#252;nsche und Hoffnungen bei Seite und f&#252;gen uns ein in den Kreislauf, der unser Leben bestimmt. Mir geht es nicht anders.</strong></p>
<p><strong><img class="alignnone size-full wp-image-3139" title="friede" src="http://pirgofabrik.de/wp-content/uploads/2010/08/friede.jpg" alt="" width="600" height="398" /><br />
</strong></p>
<p>Wie sch&#246;n w&#228;re es, wenn das Gl&#252;ck, die Leichtigkeit und die Freiheit, welche uns auf den staubigen Festivalpl&#228;tzen begegnet, dauerhaft umgeben w&#252;rde? Wie traumhaft w&#228;re es, wenn die Menschen auf den Stra&#223;en so offen und freundlich miteinander umgehen w&#252;rden, wie wir es w&#228;hrend jener Tage tun, auf die wir uns ein ganzes Jahr freuen? W&#228;re es nicht phantastisch, wenn &#196;u&#223;erlichkeiten niemanden interessieren und man aufgrund dessen auch keinen in einer der vorgefertigten Schublade stecken w&#252;rde. Was w&#228;re das f&#252;r eine Welt, wenn die Menschen alle gemeinsam wie auf einem gro&#223;en Festival feiern w&#252;rden?</p>
<p>Musik hat in meinem Herzen einen ganz besonderen Platz. Musik verbindet. Musik schafft Freundschaften. Musik einigt. Voller Vorfreude schaue ich heute auf den Kalender und sehne mich nach jenen Tagen in denen ich meiner Liebe ungezwungen Freilauf gew&#228;hren darf. Und was bis dahin bleibt sind die Erinnerungen und Bilder, die in meinem Kopf und meinem Herzen auf ewig einen festen Platz haben werden.</p>
<p><small>&#8212;<br />
Foto: <a href="https://www.xing.com/profile/Dirk_Jacobs" target="_blank" class="liexternal">Dirk Jacobs</a> / <a href="http://www.3base.de/" target="_blank" class="liexternal">3Base Gbr</a></small>
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		<item>
		<title>Sport, ich reiche Dir die Hand.</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 17:10:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Gils]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Sport. Sport ist etwas, was mir wirklich fehlt. Sport und Kondition. Das habe ich unter anderem in &#214;sterreich gemerkt, als ich mal einen Berg bestiegen habe, der ca. 2.000 Meter hoch war. 3 Stunden bin ich hoch gegangen, auf Wirtschaftswegen wohlgemerkt, und war trotzdem total im Arsch. Nun, ich kann sagen, dass meine Beinmuskulatur mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3078" title="1" src="http://pirgofabrik.de/wp-content/uploads/2010/08/1.jpg" alt="" width="600" height="404" /></p>
<p><strong>Sport. Sport ist etwas, was mir wirklich fehlt. Sport und Kondition. Das habe ich unter anderem in &#214;sterreich gemerkt, als ich mal einen Berg bestiegen habe, der ca. 2.000 Meter hoch war. 3 Stunden bin ich hoch gegangen, auf Wirtschaftswegen wohlgemerkt, und war trotzdem total im Arsch. Nun, ich kann sagen, dass meine Beinmuskulatur mit Sicherheit nicht die Schlechteste ist, aber meine Kondition &#252;bernimmt diese Rolle gerne. Ich habe gehechelt wie ein Sterbender, von dem Gef&#252;hl mal ganz zu schweigen. Ja, Sport fehlt mir und meinem K&#246;rper. Das habe ich fest gestellt.</strong></p>
<p>Nur was macht man, wenn man keinen Bock auf Fitnessstudio, Vereinsmeierei oder sonstigen Firlefanz hat? Ich habe es mit joggen probiert, aber auch hier meldet sich meine Kondition, schl&#228;gt mir mit voller Wucht in den Magen und rei&#223;t mich dann zu Boden. Nein, joggen ist erst einmal nichts f&#252;r mich. Stattdessen habe ich mir ein <a href="http://pirgofabrik.de/wp-content/uploads/2010/08/fahrrad.jpg" class="alignnone size-thumbnail wp-image-3082">Fahrrad</a> gekauft. Das liegt mir. Mehr noch, es macht mir sogar unheimlich Spa&#223;. Auch wenn ich hier bereits nach zwanzig Minuten voll Stoff meine Lunge die Treppe rauf tragen muss. Aber hier bleibe ich dran, dass finde ich gut.</p>
<p>Das Problem allerdings ist, dass das Rad fahren mir nicht reichen wird. Ich muss noch etwas anderes finden, etwas dass auch andere Muskeln beansprucht, etwas, dass den ganzen K&#246;rper trainiert. Schwimmen w&#228;re geil. Ich k&#246;nnte mit meinem Rad ins Schwimmbad fahren, schwimmen und anschlie&#223;end wieder zur&#252;ck fahren. Letzteres m&#252;sste ich nat&#252;rlich auch. Klar. Schwimmen. Eine gute Idee.</p>
<p>Bei meinem Elternhaus gibt es, direkt hinter dem Haus, hinter einem kleinen, klitzekleinen Wald, einen Steinhaufen. Da k&#246;nnte ich Steine tragen. Oder auf dem nahegelegenen Schulhof Klimmz&#252;ge an der Kinderstange machen. Wenn sie denn hoch genug ist. Ich k&#246;nnte Basketball spielen oder mit einem Fu&#223;ball auf eine Wand eindreschen. Ich k&#246;nnte Liegest&#252;tzen machen, Hanteln stemmen oder Situps machen. Klettern w&#228;re auch eine Idee. Oder ich fahre erst einmal Fahrrad. Es gibt so viele M&#246;glichkeiten.</p>
<p>Ich werde mir etwas &#252;berlegen. Ich werde mir etwas &#252;berlegen m&#252;ssen, in der Hoffnung, dass ich dann nicht immer so m&#252;de und antriebslos bin. Ja, ich werde Sport machen. Aber erst in der &#252;bern&#228;chsten Woche, denn vorher bin ich aus terminlichen Gr&#252;nden eher verhindert.</p>
<p>Aber so, wie der Kommandeur des folgenden Videobeitrages werde ich es nicht machen. Vielleicht nicht machen. Mal sehen. Obwohl? Die Ergebnisse d&#252;rfen sich durchaus sehen lassen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3079" title="100726_before_and_after" src="http://pirgofabrik.de/wp-content/uploads/2010/08/100726_before_and_after.jpg" alt="" width="600" height="425" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="600" height="338" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=13551737&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="338" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=13551737&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><small>&#8212;<br />
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		<title>Nachts. Wenn alle Menschen schlafen.</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 21:03:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>

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		<description><![CDATA[Meistens geschieht es nachts. Wenn es dunkel ist. Wenn alle anderen schlafen. Dann merken wir, wie einsam wir in unserem Leben sein k&#246;nnen. Wie einsam wir in unserem Leben sind. Einsam und allein. Es ist egal, mit wem wir unser Leben teilen, wie viel wir mit anderen teilen. Oft sind wir allein. Einsam in unserem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Meistens geschieht es nachts. Wenn es dunkel ist. Wenn alle anderen schlafen. Dann merken wir, wie einsam wir in unserem Leben sein k&#246;nnen. Wie einsam wir in unserem Leben sind. Einsam und allein. Es ist egal, mit wem wir unser Leben teilen, wie viel wir mit anderen teilen. Oft sind wir allein. Einsam in unserem tiefsten Inneren. Irgendetwas halten wir zur&#252;ck. Ein Geheimnis, dass wir niemanden anvertrauen, ein Geheimnis, von dem nur wir wissen.</strong></p>
<p><strong><img class="alignnone size-full wp-image-3072" title="wenn-alle-menschen-schlafen2" src="http://pirgofabrik.de/wp-content/uploads/2010/07/wenn-alle-menschen-schlafen2.jpg" alt="" width="600" height="386" /><br />
</strong></p>
<p>Bei manchen ist es eine Kleinigkeit. Man hat etwas Dummes gesagt, jemanden beleidigt, einem anderen weh getan. Andere hingegen qu&#228;lt etwas anderes, eine schlimme Sache, die nicht so einfach aus der Welt geschafft werden kann und hinter einem steht wie ein riesengro&#223;es Monster, welches einem seinen hei&#223;en Atem in den Nacken wirft.</p>
<p>Ganz egal was es ist, jeder von uns hat so ein Geheimnis. Und in der tiefsten Nacht – in den Stunden in denen jeder von uns irgendwann alleine in seinem Bettchen liegt und angestrengt versucht zu schlafen, kommen diese Geheimnisse, diese Erinnerungen l&#228;ngst vergangener Tage und klopfen uns auf die Schulter. Einige klopfen leise. Andere klopfen lautstark, bedrohlich. Aber egal, ob diese Geheimnisse leise oder laut klopfen, egal ob sanft oder mit voller Gewalt, sie kommen. Sie kommen und nichts kann sie aufhalten. Es scheint, als h&#228;tten diese Geheimnisse den Schl&#252;ssel zu einer verborgenen T&#252;r in unserem Inneren.</p>
<p>Wir lassen sie herein. Geben ihnen Platz. Bieten ihnen Raum. Wir besch&#228;ftigen uns mit Ihnen. Wir sprechen mit diesen Geheimnissen &#252;ber unsere Geheimnisse. Wir beginnen sie zu verfluchen, schlagen ihnen L&#246;sungsvorschl&#228;ge vor, schreien sie an und m&#246;chten sie am liebsten aus unserem Leben verbannen. Doch das gelingt uns nicht. Das gelingt niemand.</p>
<p>Die Nacht ist ihr Reich, die Finsternis ihr Zepter. Sie herrschen &#252;ber uns, beherrschen uns. Es sind die Sorgen und Gedanken, die unser Leben aus machen. Die unser Leben schwierig machen. Wir gr&#252;beln, w&#228;lzen uns hin und her. Manchmal geben wir uns die Kante. Einige versuchen mit Drogen diese dunklen Geheimnisse zu verscheuchen, andere lesen, z&#228;hlen Sch&#228;fchen. Irgendwann schlafen wir ein, tr&#228;umen, erholen uns, bis der Morgen d&#228;mmert. Der Wecker klingelt, wir stehen auf, duschen, fr&#252;hst&#252;cken, fahren ins B&#252;ro, zur Uni, in die Schule. Mit diesem neuen Tag verschwinden die Geheimnisse, sie verstecken sich wieder in unserem innersten, schlie&#223;en sich ein und kapseln sich ab. Sie sind verdr&#228;ngt und das Licht der Morgensonne l&#228;sst uns wieder klarer denken.</p>
<p>Jeder von uns hat irgendwo ein Geheimnis. Jeder von uns tr&#228;gt etwas in sich, was er mit niemand anderes teilt. Egal ob Mann oder Frau. Es spielt keine Rolle, wie viel Geld man sein eigenen nennt, was man beruflich macht oder wo man herkommt. Jeder von uns ist f&#252;r sich, in sich allein. Irgendwann, irgendwie, irgendwo.</p>
<p>Und doch ist es wichtig, diesen Gedanken ihren Raum zu lassen, sich mit ihnen zu besch&#228;ftigen. Man darf ihnen nicht die Oberhand geben, man sollte sie aber auch nicht ignorieren. Ich wei&#223; wovon ich spreche, ich habe es erfahren. Ich wei&#223; es von mir selbst.</p>
<p><small>&#8212;<br />
Foto: <a href="http://www.photocase.com/de/user.asp?u=238218" target="_blank" class="liexternal">stylizeyourthoughts</a> / photocase.com</small>
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