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	<title>PIRGOFABRIK &#187; Leute</title>
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		<title>Black-Metal Logos stammenvon einem Forstingenieur</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 19:56:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Luttmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[er ein gutes Black-Metal-Logo machen möchte braucht vor allen Dingen eins: Eine vernünftige Astschere. Was ich früher eher scherzhaft gesagt habe, bekommt allerdings mittlerweile einen echten Sinn, denn ca. 7.000 Black-Metal-Logos stammen von einem Forstingenieur. Wer hätte das gedacht? Christophe Szpajdel, 42, ist gelernter Forstingenieur und als Kundenberater im Einzelhandel tätig. Nebenbei zeichnet er Bandlogos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-7357" title="metal-logo" src="http://pirgofabrik.org/wp-content/uploads/2012/03/metal-logo.jpg" alt="" width="600" height="421" /></p>
<p><strong>
<div class="dropcap adelle">W</div>
<p>er ein gutes Black-Metal-Logo machen möchte braucht vor allen Dingen eins: Eine vernünftige Astschere. Was ich früher eher scherzhaft gesagt habe, bekommt allerdings mittlerweile einen echten Sinn, denn ca. 7.000 Black-Metal-Logos stammen von einem Forstingenieur. Wer hätte das gedacht?</strong></p>
<p>Christophe Szpajdel, 42, ist gelernter Forstingenieur und als Kundenberater im Einzelhandel tätig. Nebenbei zeichnet er Bandlogos und eben Black-Metal-Schriftzüge. Über 7.000 Kreationen hat er schon abgeliefert und woher die Inspiration für seine Werke hat, scheint wohl klar zu sein. Seine Arbeit. Ganz ehrlich? Ich habe mir schon so etwas gedacht.</p>
<p>Hier gibt es einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christophe_Szpajdel">Wikipedia-Eintrag</a> und hier ein <a href="http://www.viceland.com/germany/v4n11/htdocs/dark-lord-of-logos-302.php">Interview</a>, dass scheinbar aber schon aus 2008 stammt. Egal. Und auf seinem <a href="http://www.flickr.com/photos/christopheszpajdel/">Flickr-Account</a> gibt es <a href="http://www.flickr.com/photos/christopheszpajdel/sets/72157617089894841/">diverse Logos</a> zu sehen.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Der Kai hat mich erwischt! Die Inspiration für seine Werke habe ich bei <a href="http://stylespion.de/woher-kommen-eigentlich-alle-black-metal-logos/3036/">ihm</a> gefunden. Und natürlich sind die Logos hauptsächlich Black-Metal Logos. Hierfür besten Dank an Odin. </p>
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		<title>Der Tod und seine Spiele  BLACK SABBATH SAGEN TERMINE AB.</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 19:27:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Luttmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tony Iommi]]></category>

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		<description><![CDATA[evatter Tod und mich verbindet eine Hassliebe. Auf der einen Seite liebe ich ihn dafür, dass er uns die Möglichkeit gibt zu erkennen, dass unsere Zeit auf Erden endlich ist. Ernsthaft. Ich danke ihm dafür, dass er uns irgendwann zu sich holt ohne zu sagen wann und wo. Er bietet mir die Chance jeden Augenblick [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-7277" title="tony" src="http://pirgofabrik.org/wp-content/uploads/2012/02/tony.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p><strong>
<div class="dropcap adelle">G</div>
<p>evatter Tod und mich verbindet eine Hassliebe. Auf der einen Seite liebe ich ihn dafür, dass er uns die Möglichkeit gibt zu erkennen, dass unsere Zeit auf Erden endlich ist. Ernsthaft. Ich danke ihm dafür, dass er uns irgendwann zu sich holt ohne zu sagen wann und wo. Er bietet mir die Chance jeden Augenblick zu genießen, denn er zeigt uns, dass alles Schöne irgendwann vorbei ist. Erkennen wir diese Tatsache als gut an und versuchen danach zu leben, nehmen wir die Momente und Zeiten unseres Lebens intensiver wahr. Auf der anderen Seite hasse ich ihn für die Spiele, die er mit uns spielt. Für die Krankheiten, Leidenswege, Schicksale. Er lässt Väter leiden, Söhne trauern. Mütter müssen schreckliche Wege gehen, während Töchter hilflos verzweifeln.</strong></p>
<p>Ich habe nicht viel Ahnung von diesen Dingen und doch erscheint es mir, dass der Krebs seine liebste Variante ist. Fast täglich erfahre ich Geschichten von Menschen aus meiner Umgebung die daran erkrankt sind. Geschwister, Onkel, Tanten. Nachbarn und Freunde. Väter, Mütter, Töchter, Söhne. Der Tod pflanzt seine todbringenden Geschwüre in die Körper der Menschen und zieht sie so langsam zu sich. Das Spiel ist hart, der Kampf Kräfte zehrend. Manchmal gewinnt man, manchmal nicht.</p>
<p>Es gibt so viele Personen die dieses Schicksal teilen müssen. Überall. In allen Schichten. Ich könnte über Elisabeth Müller schreiben oder über Andreas Ernst. Jakob Putschinski. Annabel Wagner. Es gibt tausende Geschichten, Millionen Menschen. Aber ich habe mich dazu entschlossen über Tony Iommi zu schreiben. Viele kennen ihnen, viele lieben ihn. Für seine Musik. Tony Iommi ist Gitarrist. Gitarrist bei einer der bekanntesten Heavy-Metal Bands der Welt. Gitarrist einer der ersten Metal-Bands überhaupt. BLACK SABBATH. Die Musik von BLACK SABBATH hat viele nachfolgenden Bands noch Jahrzehnte später beeinflusst. BLACK SABBATH hat Millionen von Menschen eine Richtung gegeben und genau so viele Menschen lieben diese Band und verdanken ihr wunderbare Stunden.</p>
<p>In diesem Jahr, so war es der Plan, wollten BLACK SABBATH in Urbesetzung zurückkehren auf die Bühnen dieser Welt. Ozzy Osbourne, Geezer Butler, Bill Ward und eben Tony Iommi hatten für 2012 eine Welt-Tournee geplant. Die Metal-Welt war begeistert. Die Tour sollte das Highlight des Jahres werden. Bis Gevatter Tod seine Würfel fallen ließ. Tony Iommi erkrankte an Krebs. Lymphdrüsenkrebs.</p>
<p>Tony nahm das Spiel an und begann zu kämpfen. Die Pläne für das Album stehen, das Erscheinungsdatum soll im Herbst sein. Und doch zehrt das Spiel an seinen Kräften. Die Welt-Tournee wurde abgesagt. Alle Termine, bis auf einen einzigen wurden gestrichen. Und obwohl man Verständnis hat, den Tod für seine Spiele hasst und selbst vielleicht keinen blassen Schimmer hat, was ein derartiger Kampf bedeutet, trifft es mitten ins Herz. Enttäuschung. Trauer. Schmerz.</p>
<p>Ich für meinen Teil hätte gerne an einem Konzert in Urbesetzung teilgenommen. Ich hätte mich gefreut Tony an der Gitarre zu sehen. Schon einmal durfte ich es erleben und es hat mein Leben nachhaltig verändert. Und jetzt? Nach dem Ronnie James Dio ausgerechnet an meinem Geburtstag sterben musste – auch ihn durfte ich sehen, erleben – muss Tony Iommi den Kampf aufnehmen.</p>
<p>Ihm geht es wie vielen anderen Menschen. Rockstars, Banker, Arbeitslose. Schüler. Väter. Söhne. Mütter. Töchter. Ihm und allen anderen Wünsche ich Kraft. Ausdauer. Mut. Hoffnung. Liebe. Und vor allem eines: Dass sie meinem Freund dem Tod die Fresse polieren, ihn austricksen, sein Spiel für sich entscheiden. Denn auch wenn es gut ist, dass das Leben endlich ist, sollte das Ende in Ruhe stattfinden. Gesund. Man sollte sterben, weil man müde ist und sein Leben gelebt hat. Einschlafen. Friedlich. Wie an jedem Abend.</p>
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		<title>R.I.P Cliff Burton</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 09:58:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Luttmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 27. September 1986, also genau heute vor 25 Jahren, verstarb Cliff Burton im Alter von 24 Jahren. Zu früh für mich, denn ich war damals 5 Jahre alt und so muss ich leider behaupten, dass ich nicht genau weiß wer Cliff Burton war und kann mich nur auf das verlassen, was über ihn geschrieben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-6601" title="cb" src="http://pirgofabrik.de/wp-content/uploads/2011/09/cb.jpg" alt="" width="590" height="664" /></p>
<p><span id="more-6600"></span></p>
<p>Am 27. September 1986, also genau heute vor 25 Jahren, verstarb Cliff Burton im Alter von 24 Jahren. Zu früh für mich, denn ich war damals 5 Jahre alt und so muss ich leider behaupten, dass ich nicht genau weiß wer Cliff Burton war und kann mich nur auf das verlassen, was über ihn geschrieben steht. Das alleine reicht aber um zu wissen, dass dieser Mann mir sicher sympathisch gewesen wäre. Grund genug ihm einen Eintrag zu widmen und ihm zu wünschen, dass er, wo auch immer er ist, seinen Bass hält und seine Stücke so spielt, wie er es zu Lebzeiten schon immer tat. Mit Liebe.</p>
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		<title>Wunder gibt es immer wieder&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 14:42:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Luttmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manchmal erleben wir in unserem Leben Dinge, die wir nicht begreifen können. Und oft sollten wir auch nicht versuchen diese zu begreifen, denn wir würden sie nicht verstehen und sicherlich daran kaputt gehen. Und wie trällerte uns einst Katja Ebstein leise ins Ohr? Wunder gibt es immer wieder… Die junge Frau, hier links auf dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Manchmal erleben wir in unserem Leben Dinge, die wir nicht begreifen können. Und oft sollten wir auch nicht versuchen diese zu begreifen, denn wir würden sie nicht verstehen und sicherlich daran kaputt gehen. Und wie trällerte uns einst Katja Ebstein leise ins Ohr? Wunder gibt es immer wieder…</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-5920" title="helen" src="http://pirgofabrik.de/wp-content/uploads/2011/06/helen.jpg" alt="" width="250" height="353" />Die junge Frau, hier links auf dem Bild, ist Helen. Helen lebt in Dortmund. Auf ihrem linken Oberarm befindet sich, wie man unschwer erkennen kann, ein Tattoo. Ein riesiger Notenschlüssel unter dem einige Noten umherfliegen. Das sind die Anfangsnoten zum Song „The Unforgiven II“ von Metallica. Auf dem rechten Arm befindet sich ein farbiges Tattoo, welches ebenfalls für Helen Symbolcharakter hat – dieses Tattoo erinnert Helen permanent an ihre Schwester.</p>
<p>Helens Gesicht wird den meisten sicherlich nichts sagen, aber bei der Beschreibung der Tattoos klingeln bei einigen sicherlich die Signalglocken – und das nicht im negativen Sinn. Helen ist das Mädchen aus dem ersten <a href="http://pirgofabrik.de/woa-ein-tatsachenbericht-1-teil/">W:O:A Tatsachenbericht 2010</a>. Sie ist die Tochter des Engländers, der übrigens Det heißt. Beide hatte ich am ersten großen Abend in Wacken kennen lernen dürfen. Und nach dem ich auch den letzten aus unserer Truppe verloren hatten, haben wir drei uns zusammen diverse Konzerte angesehen. <a href="http://pirgofabrik.de/woa-ein-tatsachenbericht-1-teil/">Die ganze Geschichte kann man auch noch einmal hier nachlesen.</a></p>
<p>Helen und ihren Vater hatte ich an diesem Abend dann leider auch aus den Augen verloren. Und leider hatte ich es versäumt, Namen oder sonst etwas aufzuschreiben. Und da es eigentlich unmöglich ist, unter 75.000 Menschen, zwei zu finden, habe ich an den nächsten Tagen auch nicht wirklich nach ihnen gesucht. Es war ein netter Abend, eine unheimliche witzige Erinnerung und damit hatte ich dieses Erlebnis meines Lebens auch zu den Akten im Ordner „Schön“ abgelegt. Natürlich hatte ich noch über den Abend berichtet und auch in einem Internetforum darüber geschrieben – aber groß darüber nachgedacht hatte ich nicht mehr.</p>
<p><a href="http://pirgofabrik.de/wp-content/uploads/2011/06/det-helen-and-ross.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-5910" title="det helen and ross" src="http://pirgofabrik.de/wp-content/uploads/2011/06/det-helen-and-ross-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Jetzt. Fast ein Jahr später, meldete sich Det auf meinen Foreneintrag, was ich zunächst für einen Scherz hielt, sich aber als wahr entpuppte, als Det mir ein Foto schickte, auf dem Helen und er mit einem Freund abgelichtet waren. Über Facebook konnten wir uns alle dann schnell vernetzen und ich erfuhr, dass Helen einen Freund hat der Spanier ist. Das ist natürlich insofern interessant, als dass man weiß, dass Helen beim Wacken mit einer Spanierin aneinander geraten ist. Und aufgrund dieser Hintergrundinformation – ich gehe allerdings davon aus, dass Helen mir das bereits damals erzählt hatte – macht die Geschichte mit der Spanierin auch Sinn. Es gab mit Sicherheit Verständigungsprobleme! <img src='http://pirgofabrik.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Egal.</p>
<p>Das ist alles sehr schön und nahezu unglaublich, gerade wenn man sich folgende Dinge überlegt: Das Forum, über das Det mir geschrieben hat, beinhaltet <strong>64.607 Themen, 5.730.550 Beiträge</strong> und insgesamt <strong>95.141 Nutzer</strong> tummeln sich darin. Mein Beitrag war – wie bereits erwähnt – fast ein Jahr alt und längst in der Versenkung verschwunden. Der pure Zufall muss ihn auf eben diesen Beitrag gestoßen haben und für mich ist das fast unglaublich, dass er mich gefunden hat.</p>
<p>Ich freue mich sehr, dass ich nun mit Det und Helen Kontakt habe und dass wir uns wahrscheinlich auf dem Wacken 2011 zu einem fröhlichen Bier treffen. Und auch wenn ich Det – der übrigens kaum deutsch spricht – kaum verstehe, glaube ich, dass Helen, Det und ich uns gut verstehen werden. Und vielleicht ist Oscar, Helens Freund, ja auch dabei? Wer weiß? Feststeht allerdings: <strong>Wunder gibt es immer wieder</strong>.</p>
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		<title>Für immer gehen wollen</title>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 07:50:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Luttmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Leute]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn ich es mir noch so sehr wünsche, das Leben schreibt nicht immer schöne Texte. Manchmal sind auch Texte dabei, die uns traurig machen. Warum werden Menschen so unglücklich, dass sie sich dazu entschließen, sich selbst das Wertvollste zu nehmen, was sie haben? Und obwohl ich versuche es zu verstehen, mir dieses zum Teil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auch wenn ich es mir noch so sehr wünsche, das Leben schreibt nicht immer schöne Texte. Manchmal sind auch Texte dabei, die uns traurig machen. Warum werden Menschen so unglücklich, dass sie sich dazu entschließen, sich selbst das Wertvollste zu nehmen, was sie haben? Und obwohl ich versuche es zu verstehen, mir dieses zum Teil gelingt, bleibt immer ein Schatten über meinen Gedanken, ein dunkler Fleck, der sich mir nie ganz erschließen mag.</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-5407" title="twanfleuren" src="http://pirgofabrik.de/wp-content/uploads/2011/05/twanfleuren.jpg" alt="" width="300" height="405" />Twan Fleuren, ehemaliger Bassist der Band LEGION OF THE DAMNED hat Selbstmord begangen. Er hat sich dazu entschlossen sein Leben zu beenden. Er hat aufgegeben und die Gründe, die ihn dazu gebracht haben, werden uns für immer ein Mysterium bleiben. Wir können mutmaßen, Vermutungen anstellen, aber letzten Endes kommen wir nicht dahinter.</p>
<p>Twan Fleuren reiht sich damit in eine Reihe vieler Menschen ein, die sich selbst, aus mehr oder weniger freien Stücken, dazu entschlossen haben, unter ihr Leben einen Schlussstrich zu ziehen. Dazu kann ich nichts sagen. Dazu möchte ich nichts sagen. Und verurteilen werde ich diese Entscheidung nicht. Niemals.</p>
<p>In jedem Fall werde ich traurig. Es nimmt mich mit, wenn Menschen sich dazu entschließen für immer zu gehen. Ich kenne die Schicksale nicht, weiß nicht wieso und frage vielleicht nach dem warum. Manchmal denke ich darüber nach und immer wieder komme ich zu dem Entschluss, dass ich nichts darüber weiß, so sehr ich es mir manchmal auch einreden mag.</p>
<p>Wir alle leben unser Leben. Wir alle haben unsere Sorgen. Aber nicht alle können wir gleich damit umgehen. Manchmal fällt es mir auch schwer und wie es ist, depressiv zu sein kann ich selbst auch aus eigener Erfahrung sagen. Es ist ein dunkles Loch aus dem man nur mit starkem Willen und helfenden Händen heraus kommen kann.</p>
<p>Es geht mir gut. Ich bin glücklich. Viele gute Freunde sind stets auf meiner Seite. Mit meiner kleinen PIRGOFABRIK schaffe ich Menschen zu unterhalten. Ich tue zum größten Teil das was ich mag. Natürlich kann man Sachen besser machen, anders machen – aber ich persönlich bin zufrieden.</p>
<p>Das gleiche hätte ich Twan Fleuren auch gewünscht. Aber ich glaube, dass es nicht so war. Warum auch immer? Und sein Tod ist für mich auch wieder ein Beweis, dass in unserer Gesellschaft vieles nicht richtig läuft und der Druck der zum Teil auf uns liegt, nicht das ist, was wir erstreben sollten.</p>
<p>Ich wünsche Twan Fleuren, dort wo er nun ist und wo auch immer das sein mag, dass das, was ihn belastet hat, von ihm gefallen ist und das er den Frieden finden kann, den es für ihn auf Erden vielleicht nicht gegeben hat.</p>
<p>Und uns allen wünsche ich, dass wir glücklich sein können und zufrieden. Das wir daran denken einen Moment inne zu halten, wenn der Druck zu groß wird und dass wir andere Menschen so behandeln und respektieren, wie wir selbst gern behandelt und respektiert werden möchten. Und vielleicht, aber nur vielleicht, wenn wir uns jeder selbst etwas ändern, vielleicht wird diese Welt dann ein besserer Ort und viele Menschen denken nicht mal mehr daran, für immer wo anders hinzugehen.</p>
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