
Herzlich Willkommen in meiner speziellen Welt…
Pirgo? Was bedeutet überhaupt Pirgo?
Immer wieder stellen mir Menschen diese Frage. Über Twitter, über Facebook oder auch per Telefon. Was bedeutet denn Pirgo? Nun, Pirgo ist sicherlich ein Begriff, der mit Fotografie, Heavy Metal, Style und Texten so viel zu tun hat, wie Adolf Hitler mit der Friedensbewegung. Pirgo hat keine Bedeutung – im eigentlichen Sinne – denn der Begriff „Pirgo“ ist eigentlich ein Name. Ein Name für ein Fleckchen Erde hinter meinem Elternhaus. Ein Ortsname sozusagen, wobei Ort auch schon wieder zu hoch gegriffen ist.
Man muss vielleicht dazu sagen, dass es sich „auf dem Pirgo“ größtenteils um Ackerflächen handelt, über die ich als Kind gerne spaziert bin, wenn der Frost den Boden in harten Beton verwandelt hat. Dann konnte ich stundenlang spazieren gehen ohne gepflasterte oder betonierte Straßen zu nutzen. Während diesen Spaziergängen hatte ich mir angewohnt, meine Gedanken kreisen zu lassen, mir Geschichten zu erdenken oder einfach nur in die Zukunft zu schauen.
Irgendwann wurden dann Ackerstücke auf dem Pirgo zu Gewerbestücken ausgewiesen. Der „Gewerbepark Pirgo“ entstand und ich dachte mir so, dass wenn ich noch einmal eine Fabrik dort bauen würde, müsste diese „Pirgofabrik“ heißen. So ist der Name bereits vor mehr als zehn Jahren entstanden.
Wofür steht Pirgofabrik heute?
War die Pirgofabrik Anfangs als rein „privates“ Blog konzipiert, verspürte ich doch den Wunsch, mehr aus diesem Namen zu machen. Es sollte kein Blog werden, auf dem ich davon berichte, wie ich mit Frau Müller von nebenan Kaffee trank oder wie ich am Wochenende heimlich Landkarten in den Schnee pinkelte. Ich wollte dass die Fabrik einen Mehrwert bietet. Für die Leser und natürlich – und vor allem – für mich. Aus diesem Grund entschloss ich mich gegen Ende 2009 dazu, die alten Zöpfe (wieder einmal) abzuschneiden und ganz von vorne zu beginnen. Ich wollte ein Magazin erschaffen in dem es, grob gesehen, um drei Themenbereiche geht: Musik, Fotografie und Texte.
Neben diesen drei Schwerpunkten soll es natürlich auch um andere Dinge gehen. Glasklar. Ich möchte Inhalte mit Persönlichkeit transportieren, ich möchte über das alltägliche Leben schreiben und über Sachen, über die man vielleicht nicht immer unbedingt schreibt. Jedenfalls als Mann.
Pirgofabrik ist auch ein Fashionblog
Seien wir mal ehrlich. Schauen wir uns die Berichterstattung von einschlägigen Metalfestivals an, dann sieht man entweder Männer in schwarzen Klamotten, Männer mit langen Haaren in schwarzen Klamotten, nackte, dicke Menschen oder Menschen in altertümlichen Trachten und Rüstungen. Und mal ganz ehrlich? Ist das nicht irgendwie stinkelangweilig? Ok, wenn man breit ist, mag es einen vielleicht einen Scheiß interessieren, aber wer kann schon – Ozzy mal ausgenommen – sein ganzes Leben lang breit sein?
Zugegeben, Metal ist schwarz, düster und langhaarig. Aber das bedeutet doch nicht, dass es nur schwarz, düster und langhaarig sein muss, oder? (Sollte ich falsch liegen, dann schreibe man mir bitte eine Hassmail an beschwerdestelle1001@pirgofabrik.de – Danke)
Pirgofabrik ist Spaß
Selten hatte ich so viel Spaß, wie auf den verschiedenen Festivals, die ich in meinem Leben schon besuchen durfte. Dort ist man unter sich, dort wird gelacht, gesoffen, gelabbert und gehadbangt. Man lernt Menschen kennen, verarscht Menschen, verträgt sich wieder und feiert zusammen. Alles ganz frei, ungezwungen und fern von jeglicher Zivilisation. Man ist unter sich.
Genauso soll es auch in der Fabrik zugehen. Es soll ein spaßiger Ort sein. Ein Ort, wo man seine Meinung sagen kann, dreckige Witze erzählen darf, lachen muss und weinen erlaubt ist – wenn man den möchte.
Kunst in der Fabrik
Musik ist Kunst. Texte sind Kunst. Fotografie ist Kunst. Tattoos sind Kunst – vielleicht auch Asistempel, aber ganz bestimmt auch Kunst! Darum geht es hier. Um Kunst und mit diesem Wort ist vielleicht auch schon alles gesagt, wofür die Fabrik in Zukunft stehen soll. Es geht eigentlich nur um Kunst …







