Eine Idee. Alles im Leben beruht auf einer Idee. Der Gedanke kam mir heute Nacht. Im Schlaf. Eigentlich treffen mich die meisten Ideen im Schlaf. Warum das so ist, dass weiß ich allerdings auch nichts. Aber zurück zum Thema. Ist es nicht witzig, dass alles im Leben auf einer Idee beruht? Dieser Artikel – er beruht auf einer Idee. Das Haus in dem ich wohne, stammt mit Sicherheit aus einer Idee. Das Programm, mit dem ich diesen Artikel schreibe – selbst dazu hatte jemand eine Idee.
Alles beginnt also mit einem Gedanken. Wenn ich meine Finger bewegen möchte, muss ich erst denken, dass ich sie bewegen möchte. Wenn ich ein Bild male, gibt es dieses Bild bereits – in meinem Kopf. Zugegeben, ich male höchst selten mal ein Bild, aber würde ich ein Bild malen, so würde ich dieses zunächst vor meinem geistigen Auge tun.
Ich kann mir also vorstellen ein Bild zu malen. Das wiederum muss doch auch bedeuten, dass ich genau dieses Bild malen kann, oder? Wenn ich mir etwas vorstellen kann zu tun, dann muss ich es auch tun können. Einen Erfolgsroman schreiben, einen Film drehen, einen Berg besteigen, ein erfolgreiches Blog führen… usw. Eigentlich müsste dann doch alles möglich sein, solange die Naturgesetze es zulassen. Aber selbst da bin ich mir nicht ganz sicher…
Und je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr bekommt der Satz „Da stehst Du Dir selber nur im Weg“ einen Sinn. Meist ist es doch so, dass man sich selber im Weg steht, weil man nicht an sich glaubt, sich nicht genug vertraut. In diesen Momenten kann man sich nicht vorstellen, etwas zu erreichen. Herz und Seele sind nicht im Einklang und es entsteht ein Ungleichgewicht, welches dazu führt, dass man das was man möchte nicht erreicht, weil man sich selbst nicht genug vertraut.
Aber warum vertraut man sich so oft nicht selbst. Warum traut man dem Menschen, den man eigentlich am besten kennt nicht blind. Ich denke, dass liegt oft an der Erziehung. Nicht unbedingt nur an der Erziehung der Eltern, sondern an der Erziehung der sozialen Gemeinschaft. Hier heißt es oft: „Das kannst Du nicht“ „Das wird sowieso nix“ oder auch „Dazu hast Du nicht das Zeug“. Und wenn man derart Sätze einfach nur oft genug hört, dann glaubt man das auch. Egal ob es richtig ist – oder falsch.
Selber denken heißt die Devise. Sich nicht von anderen verrückt machen lassen. An sich glauben. Sich vertrauen. Zu wissen was man kann. Darauf kommt es – so glaube ich – im Leben an. Man darf sich nicht an vorgefasste Meinungen, Überzeugungen oder Denkweisen klammern. Sicherheitsdenken sollte man gänzlich über Bord werfen, denn Sicherheiten gibt es so gut wie gar nicht. Und vor allem: Man sollte niemals nie sagen. Das habe ich in meinem Leben bereits gelernt. Niemals nie.
(Foto: Flickr / REPRESENT.CO.ZA)







Alles beginnt mit einer Idee und hat immer damit begonnen, gute Erkenntnis die du da hattest.
Das mit dem selber denken ist nicht so ganz einfach, weil wenn Du wirklich diesen Weg beschreiten willst dann solltest du das auch konsequent tun.
Die nächste Fragestellung beim selbst denken wird dann sein, das du dir eine Grund eigene Meinung über Dinge, Sachen, Vorgänge bilden musst und darin begründet liegt die Schwierigkeit. Denn durch deine Erziehung bist du quasi schon sozusagen Vor-Infiziert mit Meinungen zu Etwas.
Da sollte ich eventuell noch einmal drüber schlafen!