Fabriken müssen zusammen halten. Das ist doch klar. Und da ist es natürlich auch keine Frage, dass ich mir das Platzkonzert der Angst Fabrik im August diesen Jahres genauer ansehen werde. „Kenner der Szene“ werden natürlich schon ganz genau wissen, was ich meine: Fear Factory, die melodische Tanzkapelle aus dem wunderschönen Los Angeles wird in diesem Jahr auf den Wacken Open Air auftreten und alle Freunde der Blasmusik zu einem Stelldichein bitten. Ganz bestimmt.

Nein Quatsch. Fear Factory werden Wacken in Schutt und Asche legen. Die werden alles kaputt machen und jedem das Trommelfell aus den Ohren kloppen. Genauso soll es sein und genau so ist es gut. Und das Beste daran: Ich bin mitten unter ihnen und werde sicherlich auch einen Teil meines Gehörgangs einbüßen müssen. Aber was nimmt man nicht alles in Kauf für eine gute Stunde Lebensfreude?

Gegründt wurde Fear Factory im Jahre 1990. Die drei Herren Burton C. Bell (Ex-Band Hate Face), Raymond Herrera und Dino Cazares hatten sich überlegt, gemeinsam ein wenig zu musizieren. 1992 erschien dann das erste Album, welches den Titel „Soul of a New Machine“ trägt. Denn Bass auf diesem Album zupfte Andrew Shives, der allerdings heute nicht mehr mitspielt.

Der große Durchbruch der Band gelang aber im Jahre 1995 mit dem Album „Demanufacture“. Drei Jahre später erschien „Obsolete“. Das Album stieg in die Album-Top100 ein und erreichte Gold-Status in den USA.

2005 erschien dann das sechste Studioalbum aus dem Hause „Fear Factory“. Dieses trug den Namen „Transgression“. Bei diesem Album ändert die Band ein wenig die Richtung und nimmt neben den sonst bekannten harten Songs auch ein paar melodische auf. Verantwortliche an diesem Richtungswechsel ist der Produzent Toby Wright, der unter anderem auch schon mit Soulfly, Korn und Alice in Chains zusammengearbeitet hat. Für dieses Album nahmen Fear Factory erstmals Anregungen von außen an und setzten diese auch um. Ziel war es, mit einzelnen Songs auf mögliche Radioeinsätze abzuzielen und daher nahm die Band auf Wunsch der Plattenfirma mit I Will Follow und Millennium zwei Coverversionen (von U2 bzw. Killing Joke) mit auf das Album.

2009 kündigte der Sänger der Band Burton C. Bell zusammen mit Dino Cazares an, eine neue Formation von Fear Factory zu starten. Darauf hin gab es mit den damaligen Gründungsmitglied Raymond Herrera und ehemaligen Schlagzeuger Christian Olde Wolbers einen Rechtsstreit, der bis heute noch nicht beigelegt ist. Die beiden Ausgeschiedenen behaupteten nämlich, nicht gefragt worden zu sein, ob sie weiter zu Fear Factory gehören möchten und auch hatten sie Bell und Cazares kein Einverständnis gegeben, dass diese unter dem alten Bandnamen aktiv werden dürfen.

Bell und Cazares haben drauf geschissen und im Februar 2010 ihr neues Album „Mechanize“ veröffentlicht, von dem sie auf dem Wacken sicherlich das ein oder andere Stück spielen werden.

Fear Factory – Fear Campaign (Official Video)

2 Meinungen zu “Fear Factory”

  1. Andi Licious sagt:

    Aloha,

    deine Wertung ist absolut passend! FEAR FACTORY ROCKS !!!
    Mir geht allerdings nichts über Digimortal. :)

    Cheers, Andi

  2. DerTim sagt:

    Demanufacture und Obsolete sind in der Tat zwei Hammerscheiben, die immer noch frisch klingen und ein ordentliches Brett liefern.

    Fear Factory habe ich…99 oder 98 in der Hamburger Markthalle gesehen; wir standen ziemlich weit vorne, in der Nähe der Boxen und eine Freundin von mir ist eingeschlafen, hihi. Sie war aber auch gerade erst von einem Kurztrip nach Wien wiedergekommen und die ganze Strecke selbergefahren.

Hinterlasse Deine Meinung

  • Was gibts Neues?

    Die Artikel der Fabrik kannst Du per ::Reader oder per ::Email abonnieren.

Hol Dir den aktuellen EMP Katalog

    EMP
PIRGOFABRIK TV

About Me

Twitter

    Twitter

    Photos

    Die Pirgofabrik wird präsentiert von:

    Torsten Luttmann

    Wordpress

    web2feel