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	<description>mehr Fabrik geht nicht ...</description>
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		<title>Der Emser und ich sind zu fett Teil III</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 07:04:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die warme, feuchte Luft im Badezimmer lie&#223; den Spiegel, der sich direkt &#252;ber dem wei&#223;en Waschbecken befindet beschlagen. Unter dem Waschbecken befand sich ein kleiner wei&#223;er Schrank, daneben stand die Waage. Mit lockerem Fu&#223; und wenig Hoffnung betrat ich diese an diesem kalten Morgen. Die Angst wich aber k&#252;hler Ern&#252;chterung. Ich habe nicht zugenommen. Daf&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die warme, feuchte Luft im Badezimmer lie&#223; den Spiegel, der sich direkt &#252;ber dem wei&#223;en Waschbecken befindet beschlagen. Unter dem Waschbecken befand sich ein kleiner wei&#223;er Schrank, daneben stand die Waage. Mit lockerem Fu&#223; und wenig Hoffnung betrat ich diese an diesem kalten Morgen. Die Angst wich aber k&#252;hler Ern&#252;chterung. Ich habe nicht zugenommen. Daf&#252;r aber auch nicht sonderlich viel abgenommen, was in Anbetracht der Tatsache, dass die vergangene Woche arg stressig war, auch kein Wunder ist. Nichts desto trotz bin ich guter Dinge und hoffe auf die kommenden vier Wochen, in denen sich die Termine und Verpflichtungen auf ein &#252;berschaubares Ma&#223; belaufen.</strong></p>
<p>Es ist noch gar nicht so lange her, dass der <a href="http://www.whudat.de/?p=7347" target="_blank" class="liexternal">MC aus Kiel</a>, mit Namen Matthias, <del datetime="2010-03-11T06:59:55+00:00">zum kollektiven Selbstmord, Di&#228;twahn</del>, zum Gemeinschaftsabnehmen aufrief. Ich folgte dem Ruf und stellte daraufhin meine Ern&#228;hrung um. Keine S&#252;&#223;igkeiten, kein Fastfood, kein Alkohol nur noch Fruchts&#228;fte, Wasser, Vollkornprodukte und den ganzen anderen Schei&#223;. Letzten Samstag allerdings musste ich diese Regel brechen. Ich war zu einem Richtfest eingeladen und habe mich an leckeren Schweinshaxen und genussvollem Bier erlabt. Mein Gaumen machte Purzelb&#228;ume, mein Gewissen Kreuzzeichen. Und so kam es dann auch, dass ich in der letzten Woche kaum an Gewicht verloren habe.</p>
<p>Mit dem Hanteltraining habe ich begonnen. Sit ups sind noch eine echte Herausforderungen und die Stra&#223;en waren mir stellenweise zu gef&#228;hrlich, da sie teilweise Arschglatt waren. Aber es kommt. Vier Wochen sind noch eine sehr gute Zeit, auch wenn ich es vielleicht nicht schaffe, mein urspr&#252;ngliches Ziel zu schaffen. Wobei? Ich muss nach den vier Wochen ja nicht aufh&#246;ren. Ich kann ja weitermachen.</p>
<p>In der n&#228;chsten Woche sind, zum Gl&#252;ck, keine gro&#223;en Feste angesetzt. Und auch die Einladungen zum Essen sind gl&#252;cklicherweise auch eher rar ges&#228;t. Schaun wir mal!</p>
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		<title>Fear Factory</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 18:50:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bands]]></category>
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		<category><![CDATA[Wacken]]></category>
		<category><![CDATA[Wacken Open Air]]></category>
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		<description><![CDATA[Fabriken m&#252;ssen zusammen halten. Das ist doch klar. Und da ist es nat&#252;rlich auch keine Frage, dass ich mir das Platzkonzert der Angst Fabrik im August diesen Jahres genauer ansehen werde. „Kenner der Szene“ werden nat&#252;rlich schon ganz genau wissen, was ich meine: Fear Factory, die melodische Tanzkapelle aus dem wundersch&#246;nen Los Angeles wird in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fabriken m&#252;ssen zusammen halten. Das ist doch klar. Und da ist es nat&#252;rlich auch keine Frage, dass ich mir das Platzkonzert der Angst Fabrik im August diesen Jahres genauer ansehen werde. „Kenner der Szene“ werden nat&#252;rlich schon ganz genau wissen, was ich meine: Fear Factory, die melodische Tanzkapelle aus dem wundersch&#246;nen Los Angeles wird in diesem Jahr auf den Wacken Open Air auftreten und alle Freunde der Blasmusik zu einem Stelldichein bitten. Ganz bestimmt.</strong></p>
<p>Nein Quatsch. Fear Factory werden Wacken in Schutt und Asche legen. Die werden alles kaputt machen und jedem das Trommelfell aus den Ohren kloppen. Genauso soll es sein und genau so ist es gut. Und das Beste daran: Ich bin mitten unter ihnen und werde sicherlich auch einen Teil meines Geh&#246;rgangs einb&#252;&#223;en m&#252;ssen. Aber was nimmt man nicht alles in Kauf f&#252;r eine gute Stunde Lebensfreude?</p>
<p>Gegr&#252;ndt wurde Fear Factory im Jahre 1990. Die drei Herren Burton C. Bell (Ex-Band Hate Face), Raymond Herrera und Dino Cazares hatten sich &#252;berlegt, gemeinsam ein wenig zu musizieren. 1992 erschien dann das erste Album, welches den Titel „Soul of a New Machine“ tr&#228;gt. Denn Bass auf diesem Album zupfte Andrew Shives, der allerdings heute nicht mehr mitspielt.</p>
<p>Der gro&#223;e Durchbruch der Band gelang aber im Jahre 1995 mit dem Album „Demanufacture“. Drei Jahre sp&#228;ter erschien „Obsolete“. Das Album stieg in die Album-Top100 ein und erreichte Gold-Status in den USA.</p>
<p>2005 erschien dann das sechste Studioalbum aus dem Hause „Fear Factory“. Dieses trug den Namen „Transgression“. Bei diesem Album &#228;ndert die Band ein wenig die Richtung und  nimmt neben den sonst bekannten harten Songs auch ein paar melodische auf. Verantwortliche an diesem Richtungswechsel ist der Produzent Toby Wright, der unter anderem auch schon mit Soulfly, Korn und Alice in Chains zusammengearbeitet hat. F&#252;r dieses Album nahmen Fear Factory erstmals Anregungen von au&#223;en an und setzten diese auch um. Ziel war es, mit einzelnen Songs auf m&#246;gliche Radioeins&#228;tze abzuzielen und daher nahm die Band auf Wunsch der Plattenfirma mit I Will Follow und Millennium zwei Coverversionen (von U2 bzw. Killing Joke) mit auf das Album.</p>
<p>2009 k&#252;ndigte der S&#228;nger der Band Burton C. Bell zusammen mit Dino Cazares an, eine neue Formation von Fear Factory zu starten. Darauf hin gab es mit den damaligen Gr&#252;ndungsmitglied Raymond Herrera und ehemaligen Schlagzeuger Christian Olde Wolbers einen Rechtsstreit, der bis heute noch nicht beigelegt ist. Die beiden Ausgeschiedenen behaupteten n&#228;mlich, 	nicht gefragt worden zu sein, ob sie weiter zu Fear Factory geh&#246;ren m&#246;chten und auch hatten sie Bell und Cazares kein Einverst&#228;ndnis gegeben, dass diese unter dem alten Bandnamen aktiv werden d&#252;rfen.</p>
<p>Bell und Cazares haben drauf geschissen und im Februar 2010 ihr neues Album „Mechanize“ ver&#246;ffentlicht, von dem sie auf dem Wacken sicherlich das ein oder andere St&#252;ck spielen werden.</p>
<p><img src="http://pirgofabrik.de/wp-content/uploads/2010/01/volle-wertung.jpg" alt="" title="volle-wertung" width="150" height="50" class="alignnone size-full wp-image-1725" /></p>
<h2>Fear Factory &#8211; Fear Campaign (Official Video)</h2>
<p><object width="600" height="361"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/wKSb7Y0mzGY&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/wKSb7Y0mzGY&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="361"></embed></object></p>
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		<title>Einsichten</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 06:59:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich sitze an meinem Schreibtisch, schlage mit meinem Bleistift locker gegen meine Z&#228;hne und schaue, in Gedanken verloren, aus meinem Fenster. M&#252;digkeit hat sich in mir breit gemacht. Mein Verlangen nach Schlaf ist unglaublich. In den letzten Wochen habe ich einfach zu wenig davon bekommen. Hier ein Termin, da eine Veranstaltung, dazwischen noch eine Vollzeitstelle. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich sitze an meinem Schreibtisch, schlage mit meinem Bleistift locker gegen meine Z&#228;hne und schaue, in Gedanken verloren, aus meinem Fenster. M&#252;digkeit hat sich in mir breit gemacht. Mein Verlangen nach Schlaf ist unglaublich. In den letzten Wochen habe ich einfach zu wenig davon bekommen. Hier ein Termin, da eine Veranstaltung, dazwischen noch eine Vollzeitstelle. Das dass Leben ein Kinderlied singt, hat nie jemand behauptet. Und doch sind wir die K&#246;nige unserer Welt, die Helden unseres Lebens und die Autoren unserer Geschichte. Wir bestimmen unser Schicksal. Allein durch unsere Gedanken und durch die Sichtweisen, durch die wir diese Welt sehen.</strong></p>
<p>Mein Leben verlief nicht immer rosig. Zu oft standen mir Hindernisse im Weg und immer wieder habe ich die Schuld bei anderen gesucht. Mir selbst mal die Schuld an allem zu geben, dass kam mir nie in den Sinn. Ein fataler Fehler, wie sich herausgestellt hat. An einem Scheitelpunkt meines Lebens schlug ich mir auf die Brust, ging dabei in mich hinein und erkannte, dass meine Angst, meine Verzweiflung und meine Hoffnungslosigkeit die Wurzel allen &#220;bels war. Ich hatte mir und meinem Leben gar keine Chance gegeben und versteckte mich zu oft vor mir selbst, da ich glaubte, die mir gestellten Aufgaben nicht erf&#252;llen zu k&#246;nnen. Ich selbst war dir Ursache aller Probleme die sich mir in den Weg stellten.</p>
<p>Aus den Problemen wurden Herausforderungen, aus den Hindernissen Aufgaben. Ich verlie&#223; alte Freunde und gewann neue. Ich schaute mir das an, was mich kaputt machte und trat zum Gegenangriff &#252;ber. Das was mich kaputt machte, machte ich nun kaputt. Das was mich aufhielt, stie&#223; ich zur Seite und alles woran ich glaubte, warf ich gnadenlos &#252;ber Bord. Keine einfache Sache. Keine einfache Zeit. Aber notwendig.</p>
<p>Heute sehe ich die Welt anders. Aus Angst und Hoffnungslosigkeit wurden Zuversicht und Mut. Aus Verzweiflung, Tatendrang. Aus Sorgen wurden Visionen und aus der Furch vor sich selbst, wurde strahlendes Selbstbewusstsein. Ich habe Ziele, Visionen. Ich entdecke neue Horizonte und erlebe gerade einen Traum. Alle Sorgen und N&#246;te von damals sind weggewischt und meine Zukunft liegt wie ein rosiger Bl&#252;tenteppich vor mir. </p>
<p>Ende diesen Jahres, Anfang bis Mitte n&#228;chsten Jahres werde ich meinen ersten Roman in H&#228;nden halten. Eigentlich war das schon eher geplant, aber ich musste feststellen, dass das nicht so einfach ist. Charaktere m&#252;ssen Leben, Landschaften bl&#252;hen, Handlungen &#252;berzeugen. Aus dem anf&#228;nglichen Friedhof* wurde ein Krankenhaus. Aus der ersten Geburt, ein Mord*. So &#228;ndern sich die Dinge, so passiert etwas ganz neues und die Spannung ist unheimlich.</p>
<p>Es geht um Mord, es geht um Angst, es geht um Verrat und es geht um die Liebe, die Hoffnung, den Glauben und vor allem um das Wissen – das Wissen, welches den Glauben in den Hintergrund dr&#228;ngt. Ganz sicher.</p>
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		<title>V&#228;terchen Frost schl&#228;gt wieder zu!</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 16:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured Content]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Schnee]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern war Freitag und ist Euch aufgefallen, dass es am gestrigen Tag keinen Eintrag gab? Nun mag sich der ein oder andere Leser fragen, was ich denn wohl gemacht haben k&#246;nnte, wenn ich nicht wie wild in meine Tasten geh&#228;mmert h&#228;tte. Ich kann es Euch sagen: Ich habe Schnee geschippt. Eine geschlagene Stunde lang k&#228;mpfte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gestern war Freitag und ist Euch aufgefallen, dass es am gestrigen Tag keinen Eintrag gab? Nun mag sich der ein oder andere Leser fragen, was ich denn wohl gemacht haben k&#246;nnte, wenn ich nicht wie wild in meine Tasten geh&#228;mmert h&#228;tte. Ich kann es Euch sagen: Ich habe Schnee geschippt. Eine geschlagene Stunde lang k&#228;mpfte ich bei Eisesk&#228;lte gegen dieses wei&#223;e Zeug an, welches sich frecher weise auf unserem Hof breit gemacht hat. V&#228;terchen Frost, die alte Hecke, hat mir noch einmal, mit voller Wucht, voll auf die Fresse geschlagen. Und da ich meinen wunderbaren K&#246;rper den dunklen, feuchten und kalten Temperaturen aussetzen musste, habe ich es vorgezogen anschlie&#223;end sofort ins Bett zu springen, um nicht an einer gef&#228;hrlichen Lungenentz&#252;ndung zu sterben.</strong></p>
<p>Ihr seht, dass Leben singt keine Kinderlieder und die Erderw&#228;rmung ist auch nicht mehr das, was sie einmal war. Wobei &#8211; ich wei&#223; nat&#252;rlich, dass ein harter Winter die Langzeitsch&#228;den der Erderw&#228;rmung blah, blah, blah. Nichts desto trotz musste ich gestern buckeln, schuften und schwitzen. Das gleiche heute &#252;brigens auch noch einmal. Aber egal. Die Arbeit ist getan, die Oma besucht und nun kann ich mich, wenn ich mal von der B&#252;gelw&#228;sche absehe, voll aufs Restwochenende konzentrieren. Auf Party, Palmen, Weiber und ein Bier. Ok, ich gebe es zu, Party und Palmen werden ersatzlos gestrichen, aber das Bier lasse ich mir heute – Fastenzeit hin oder her – nicht nehmen. Das hab ich mir verdient.</p>
<p>Worauf ich eigentlich hinaus wollte.  Der Winter ist zur&#252;ck. Die Welt ist wei&#223; und ein Ende des ganzen Grauens noch leider nicht in Sicht. Auf den Spitzen der Tanne vor dem Haus liegt Schnee, die V&#246;gel erlaben sich an den Meisenkn&#246;del welche  in den G&#228;rten h&#228;ngen und Hirsch und Hase schauen dumm aus der W&#228;sche. V&#228;terchen Frost b&#228;umt sich ein letztes Mal auf und t&#246;tet gnadenlos und ohne R&#252;cksicht jedes Schneegl&#246;ckchen, welches sich durch den harten Boden einen Blick zur Sonne erk&#228;mpft hat. Eine Frechheit wie ich finde.</p>
<p>Aber ich setze ein Zeichen. Ein ganz deutliches. Ich werde mir heute eine kurze Hose und ein T-Shirt bestellen und der Frost, die alte Dreckschippe, kann nichts dagegen machen. Gar nichts. Ich stelle mich auf den Sommer ein, vertreibe den Winter aus meinen Gedanken und werde – eventuell – in den n&#228;chsten Tagen angrillen. Einfach so. Aus Protest. W&#228;re doch gelacht, wenn ich dem Winter nicht ans Bein pissen k&#246;nnte.</p>
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		<title>Der Emser und ich sind zu fett! Teil II</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 17:33:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fastenzeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Aus Wein wurde Wasser. Aus Kartoffelchips, Paprikastreifen und die D&#246;ner meines Lebens haben sich zu Mehrkornbr&#246;tchen mit K&#228;se verwandelt. Seit dem letzten Donnerstag hat sich, ern&#228;hrungstechnisch gesehen, bei mir einiges getan. Auf Fett wird, so gut es eben geht verzichtet, Gem&#252;se steht des &#214;fteren auf dem Tagesplan und jegliche S&#252;&#223;e Getr&#228;nke sind gnadenlos durch den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aus Wein wurde Wasser. Aus Kartoffelchips, Paprikastreifen und die D&#246;ner meines Lebens haben sich zu Mehrkornbr&#246;tchen mit K&#228;se verwandelt. Seit dem letzten Donnerstag hat sich, ern&#228;hrungstechnisch gesehen, bei mir einiges getan. Auf Fett wird, so gut es eben geht verzichtet, Gem&#252;se steht des &#214;fteren auf dem Tagesplan und jegliche S&#252;&#223;e Getr&#228;nke sind gnadenlos durch den Abfluss in die weite Welt verbannt worden. Jeglicher Hei&#223;hunger auf Bratwurst wird umgehend im Keim erstickt und generell habe ich ein anderes Bewusstsein, was Ern&#228;hrung betrifft. Prinzipiell l&#228;uft alles Rund, nur bei der Bewegung hapert es noch an allen Ecken und Kanten, denn die Zeit, das garstige Borstenvieh, spielte in der vergangenen Woche gegen mich.</strong></p>
<p>Auch das regnerische Wetter der vergangenen Tage muss aktuell als Entschuldigung f&#252;r mein eigentlich unentschuldbares Verhalten einspringen. Alles nur, um dem inneren Schweinehund ein wasserdichtes Alibi zu liefern. Doch damit soll ab morgen Schluss sein. (Ja, ich wei&#223;, ab morgen, blah, blah, blah)</p>
<p>Generell muss ich sagen, dass ich mit dem aktuellen Ergebnis aber mehr als zufrieden bin, in Anbetracht der Tatsache, dass ich mich so gut wie gar nicht bewegt bin. Die mitt&#228;glichen Spazierg&#228;nge im Park mal ausgenommen. Ich habe bereits 1,5 kg verloren, Tendenz steigend. Ja, ich muss sagen, dass ich guter Dinge bin und mich auf die n&#228;chste Woche freue. Ich habe mir vorgenommen mit dem Laufen zu beginnen. Ganz langsam. Aber, meine lieben Freunde der Kaltgerstensaftschale, das Lauftraining wird nicht alles sein. Ich habe mir Hanteln besorgt und eine Isomatte. Die Isomatte f&#252;r den Bauch, die Hanteln f&#252;r die Arme. Zus&#228;tzlich werde ich mir bei meinen Lauf&#252;bungen Gewichte an Arme und Beine schnallen und dann geht’s ab. W&#228;re doch gelacht, wenn wir diesen unf&#246;rmigen K&#246;rper, der in seiner Individualit&#228;t aber unheimlich sexy ist, in eine gest&#228;hlte Kampfmaschine verwandeln.</p>
<p>Was die aktuellen Fotos betrifft, da lasse ich heute mal die Finger von, denn Ehrlich gesagt, finde ich, dass man den Verlust noch nicht wirklich wahrnimmt.</p>
<p>Jetzt muss ich aber erst einmal schauen, wie weit <a href="http://www.whudat.de/?p=7184" target="_blank" class="liexternal">der Emser</a> denn gekommen ist. Die fette Sau hat n&#228;mlich zum kollektiven Salatessen und gemeinschaftlichen Abspeckprogramm aufgerufen. Aber nicht nur das, unter allen die teilnehmen, haut der Emser noch ein paar fette Preise raus. Wer wei&#223;, vielleicht gewinne ich ja was. Aber eigentlich? Wenn ich mein Ziel wirklich erreiche und f&#252;r ein Jahr halte, dann hab ich schon gewonnen! Heidewitzka, da werden dann einige Augen machen! Sp&#228;testes an meinem 30. Geburtstag! Ha, Ha, das wird ein Spa&#223; meine lieben Freunde. Das wird ein Spa&#223;!</p>
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		<title>Falsche Vorstellungen</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 06:42:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Arschgeigen]]></category>
		<category><![CDATA[Besserwisser]]></category>
		<category><![CDATA[Nervensägen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich m&#246;chte nicht von mir behaupten, ein gro&#223;er Schreiberling zu sein. Auch m&#246;chte ich mir nicht anma&#223;en mit einem gewissen Talent f&#252;r Schreiben gesegnet worden zu sein. Lediglich m&#246;chte ich sagen, dass ich ein gewisses Gesp&#252;r f&#252;r die richtige Anordnung von Buchstaben und Worten habe. In gewissem Ma&#223;e, so zu sagen. Ich denke, nein ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich m&#246;chte nicht von mir behaupten, ein gro&#223;er Schreiberling zu sein. Auch m&#246;chte ich mir nicht anma&#223;en mit einem gewissen Talent f&#252;r Schreiben gesegnet worden zu sein. Lediglich m&#246;chte ich sagen, dass ich ein gewisses Gesp&#252;r f&#252;r die richtige Anordnung von Buchstaben und Worten habe. In gewissem Ma&#223;e, so zu sagen. Ich denke, nein ich hoffe, dass die Texte die ich schreibe leicht verst&#228;ndlich sind. Sichersein kann ich mir aber nicht. Anders geht es da einem jungen Mann, den ich vor wenigen Tagen auf einer Sitzung traf. Dieser Mann war sogar sehr von sich &#252;berzeugt, was mir wiederum ein ungutes Gef&#252;hl bescherte.</strong></p>
<p>„Ich kann schreiben. Ich kann sogar sehr gut schreiben“, sagte jener junge Mann auf der eben erw&#228;hnten Sitzung. „Doch, ich m&#246;chte sagen, dass ich es als Texter in einer pfiffigen Werbeagentur sicher zu etwas bringen w&#252;rde. Ich wei&#223; was Menschen h&#246;ren m&#246;chten, ich wei&#223; wie man Menschen Dinge beschreibt damit diese die selbigen sofort ihr eigen nennen m&#246;chten. Ja, ich hab´s einfach drauf.“ Ohne arrogant und &#252;berheblich wirken zu wollen, lehnte ich mich im Sitzungssessel zur&#252;ck und dachte bei mir, dass der Mann es sicherlich drauf hatte, aber nur an den H&#252;ften. Ich m&#246;chte hier nicht sagen, dass der Mann fett war, aber er war es. Nat&#252;rlich kann ich aufgrund des K&#246;rpergewichtes nicht auf Talente oder F&#228;higkeiten schlie&#223;en. Darf ich auch gar nicht. Aber dieser Mann war mir einfach so unsympathisch wie grobe, fette Leberwurst.</p>
<p>Dieses selbstgef&#228;llige und „ich-bin-ja-so-ein-geiler-Typ-Gehabe“ ging mir einfach auf den Sack. Ich machte auf der Sitzfl&#228;che unter meinem Hintern kehrt und schaute einfach in eine andere Richtung. Zu gerne h&#228;tte ich ihm einen Stift, ein Blatt Papier und ein saftiges Thema vor den dicken Wamst geknallt und ihn gebeten, mir doch einige Zeilen zu schreiben. Und ganz sicher w&#228;re ich entt&#228;uscht worden, h&#228;tte eine Tr&#228;ne vergossen und meine Trauer in Alkohol ertrinken m&#252;ssen. Das tat ich auch nicht, brauchte ich auch nicht. Am Nachbartisch sa&#223; ein Mann, der die Worte des jungen, stark &#252;bergewichtigen Mannes h&#246;rte. Anscheinend schien er ihn zu kennen. Aus der Schule. Genauer gesagt, aus dem Leistungskurs Deutsch.</p>
<p>„Werbetexter? Du? F&#252;r Bratwurst vielleicht, oder ne billige Frittenbude. Aber Produkte verkaufen? Davon hast Du doch keine Ahnung.“ Es schien interessant zu werden. Der Mann, der das Wort erhob, war ein schlanker, durchtrainierter Junger Mann mit feschem Kurzhaarschnitt. Er trug einen beigen S. Oliver Anzug, ein kariertes Hemd und eine einfarbige Krawatte. Auf seinem Tisch lag eine edle Schreibmatte, schwarzes Wasserb&#252;ffelleder. Auf dem Umschlag war ein Logo eingepr&#228;gt, welches ich leider nicht erkennen konnte. Daneben stand ein Glas Wasser. </p>
<p>Der junge Mann erschrak. So schnell er eben konnte, drehte er seinen Stuhl um zu sehen, woher diese Stimme kam. Leichte R&#246;te stieg im ins Gesicht und seine K&#246;rperhaltung sackte in sich zusammen. Seine K&#246;rpersprache sprach B&#228;nde.</p>
<p><small>&#8212;<br />
Foto: Flickr / <a href="http://www.flickr.com/photos/lejoe/" target="_blank" class="liexternal">lejoe</a> </small></p>
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		<title>Die Welt ist doch in Ordnung. Oder?</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 06:46:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Morgen]]></category>
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		<description><![CDATA[&#220;ber den D&#228;chern der Vorstadt ging die Sonne an jenem Morgen langsam auf. Aus den Schornsteinen der Nachbarschaft stieg dichter Rauch empor und der eisige Ostwind wehte scharf ums Eck. Auf den Stra&#223;en herrschte bereits reger Verkehr. Menschen fuhren zur Arbeit oder kehrten von dieser in ihre Wohnungen zur&#252;ck. In der Luft lag ein s&#252;&#223;licher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#220;ber den D&#228;chern der Vorstadt ging die Sonne an jenem Morgen langsam auf. Aus den Schornsteinen der Nachbarschaft stieg dichter Rauch empor und der eisige Ostwind wehte scharf ums Eck. Auf den Stra&#223;en herrschte bereits reger Verkehr. Menschen fuhren zur Arbeit oder kehrten von dieser in ihre Wohnungen zur&#252;ck. In der Luft lag ein s&#252;&#223;licher Geruch von feinen Backwaren. Zwei &#228;ltere Damen, die sich an diesem fr&#252;hen Morgen bereits getroffen hatten, unterhielten sich angeregt. Die Umgestaltung der alten Kirche war das Thema und die Frage kam auf, wie lange die Gottesdienste noch ausfallen w&#252;rden. Alles war in Ordnung. Die Welt war zufrieden und der Lauf der Dinge war im Einklang mit sich selbst.</strong></p>
<p>Langsamen Schrittes lief ich durch die Stra&#223;en dieser Stadt. Ich schaute mir die dunklen Schaufenster an und gr&#252;&#223;te den einen oder anderen, der mir auf dem Weg entgegen kam. Und obwohl wir alle in unterschiedliche Richtungen unterwegs waren, so hatten wir doch alle ein und dasselbe Ziel.</p>
<p>W&#228;hrend ich gedankenverloren &#252;ber den nassen Asphalt schlenderte, bemerkte ich die friedliche Umwelt um mich herum nicht mehr. Ich war so in meinen Gedanken vertieft, dass ich die Taube, die auf dem Dach des Friseursalons friedlich schlief nicht bemerkte. Auch die Katze, welche mich aus einem Wohnzimmerfenster ansah, registrierte ich kaum. Die Welt um mich herum war so friedlich, so normal und irgendwie so unglaubw&#252;rdig.</p>
<p>St&#228;ndig h&#246;rte man doch in den Nachrichten, wie schlimm es auf der Welt sei. T&#228;glich wurde man doch von neuen Skandalen berieselt. Missbrauchsf&#228;lle, Datenskandale, Kriege, Erdbeben, Todesf&#228;lle, Morde, Terror und andere Katastrophen standen auf der Tagesordnung. Man las von Menschen, die andere Menschen wegen Bagatellen erschossen. Ich h&#246;rte wie Manager immer mehr Geld um sich rafften, ohne R&#252;cksicht auf Verluste. Ich sah wie Staats- und Regierungsoberhaupte ganze V&#246;lker ausl&#246;schten, ohne mit der Wimper zu zucken.</p>
<p>Frau Meyer aus der M&#252;hlenstra&#223;e warf mir einen freundlichen Blick zu. „<em>Hallo Herr Luttmann, so fr&#252;h schon auf den Beinen?</em>“ Ich l&#228;chelte sie an. Sie stand dort mit Ihrer Gehilfe und den Lockenwicklern in den Haaren. Die Zeitung, welche sie soeben aus dem Briefkasten zog, klemmte unter ihrem Arm. „<em>Man muss ja, Frau Meyer. Man muss ja. Oder besser gesagt, man darf. Das trifft es wohl eher.</em>“ Frau Meyer l&#228;chelte weiter, w&#228;hrend sie auf der Schwelle kehrt machte. „<em>Da haben sie wohl recht Herr Luttmann, man darf ja und seien sie froh, dass sie k&#246;nnen.</em>“</p>
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		<title>Wie schreibe ich einen Liebesbrief?</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 18:10:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Brief]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesbrief]]></category>

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		<description><![CDATA[Ihr kennt die Pirgofabrik als Ort des Lebens, als Galerie der Freude und als Hort allen B&#246;sen – was zumindest die Musik betrifft – aber wusstet Ihr auch, dass die Pirgofabrik Euer spezieller Ort des Rates, der Hilfe und der Zuversicht ist? Doch ehrlich! Die Pirgofabrik spendet Euch Trost in traurigen Momenten, bietet Euch Halt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ihr kennt die Pirgofabrik als Ort des Lebens, als Galerie der Freude und als Hort allen B&#246;sen – was zumindest die Musik betrifft – aber wusstet Ihr auch, dass die Pirgofabrik Euer spezieller Ort des Rates, der Hilfe und der Zuversicht ist? Doch ehrlich! Die Pirgofabrik spendet Euch Trost in traurigen Momenten, bietet Euch Halt in schwierigen Lagen und zeigt Euch Wege auf, die Ihr in Eurer Hoffnungslosigkeit alleine niemals finden w&#252;rdet. Ernsthaft. Die Pirgofabrik ist nicht nur Eure Unterhaltungsst&#228;tte, Nein, sie ist viel mehr. Die Pirgofabrik ist Eure neue seelsorgerische Zufluchtsst&#228;tte. Mit anderen Worten: Die letzte Zuflucht f&#252;r verkorkste Singles und der virtuelle Ball der einsamen Herzen!</strong></p>
<p>Da drau&#223;en im weltweiten Netz gibt es Millionen vertrocknete Herzen, die nur darauf warten, durch einen feuchten und innigen Zungenkuss wieder zum Leben erweckt zu werden. Millionen einsame Seelen, die jede Nacht nach einen z&#228;rtlichen Zufluchtsort in ihren Tr&#228;umen suchen. Millionen schwache Momente und zu viele verbrauchte Taschent&#252;cher. Nein, liebe Singles, das muss nicht sein, denn schlie&#223;lich gibt es die Pirgofabrik, die Euch Luschis zeigt, wie man richtige Liebesbriefe schreibt, den Angebeteten oder die Angebetete richtig bezirpst und mit kleinen Tricks den ganz gro&#223;en Coup an Land zieht.</p>
<p>Nennt mich Datedoktor, beschimpft mich als Frauenversteher oder gibt mir Tiernamen – mir alles ganz egal, denn ich habe eine Mission. Millionen verstaubter Singles haben auf mich gewartet und lechzen nun hingebungsvoll nach meinen Worten. Sie m&#246;chten wissen, wie Sie es schaffen die Frau ihrer Tr&#228;ume rumzukriegen oder den Mann ihres Lebens f&#252;r immer an sich zu binden.</p>
<p>Doch halt! Hier beginnt der Laie den ersten Fehler und der Fachmann wundert sich. Warum m&#246;chte man einen Menschen f&#252;r immer an sich binden? Und geht das &#252;berhaupt? F&#252;r immer? Nat&#252;rlich ist es sch&#246;n, wenn eine Beziehung f&#252;r immer h&#228;lt, aber davon ausgehen darf man zun&#228;chst bzw. in der Kennlernphase nicht. Wenn man es geschafft hat, 6 Monate zusammen zu bleiben, dann kann man dar&#252;ber nachdenken, den Partner f&#252;r immer zu binden. Aber in der Kennlernphase? Na, wer wird denn?</p>
<p>Egal. Ihr habt Euch nun bei einer der verschiedenen Kontaktb&#246;rsen, wie z.B. MeinVZ, Xing oder Twitter angemeldet und habt nun Euren Traumpartner entdeckt. Wie geht man vor? Was ist nun der erste Schritt?</p>
<h2>1. Die erste Nachricht / Der Betreff</h2>
<p>Der erste Schritt ist bekanntlich der Wichtigste, denn wie hei&#223;t es so sch&#246;n? F&#252;r den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance und genau aus diesem Grund muss der erste Satz auch sitzen. Und zwar perfekt.</p>
<p>Das Erste, was man sieht, wenn man eine Nachricht in einem Netzwerk erh&#228;lt, ist der Betreff. Diese Zeile entscheidet &#252;ber Sieg und Niederlage, &#252;ber alleine schlafen oder zu zweit. Glaubt es mir, dass ist Fakt.</p>
<p>Die Betreffzeile muss knackig, witzig und nicht zu lang sein. W&#246;rter wie „Hallo“, „Pers&#246;nlich“ oder „Na Du“ sollte man sich schenken. „Mahnbescheid“ „Unterlassungsklage“ oder „Haftbefehl“ eignen sich da wesentlich besser. Diese Worte wecken Neugier, vielleicht ein klein wenig Angst aber auf jeden Fall Interesse. Mit Worten wie „gegen Sie“ kann man die Sache nat&#252;rlich noch verst&#228;rken.</p>
<h2>2. Die erste Nachricht / die Anrede</h2>
<p>Nun hat man es also geschafft, die Aufmerksamkeit des zuk&#252;nftigen Lebensabschnittsgef&#228;hrten auf sich zu ziehen, der Fisch ist quasi am Haken. Man muss ihn nur noch an Land ziehen. Dieses Unterfangen kann man sich nat&#252;rlich mit einer dummen Anrede sofort und ohne Umwege wieder versauen. Daher sollte die Anrede passend gew&#228;hlt sein und nicht Plump r&#252;berkommen.</p>
<p>W&#228;ren M&#228;nner eher auf Anreden wie „Na du geiler Hengst“ oder „Hallo mein zuk&#252;nftiger …“ stehen, m&#246;gen es Frauen eher seri&#246;s und gesitteter. Ein freundliches „Hallo Pl&#252;schi“ oder „Na Du kleiner Betthase“ reichen hier v&#246;llig aus und treffen voll ins Schwarze. Auf die &#252;bliche Anrede „Sehr geehrter Herr Ungebumst“ sollte man tunlichst vermeiden, denn das l&#228;sst auf eine biedere und unlockere Art schlie&#223;en.</p>
<h2>3. Die erste Nachricht / der Text</h2>
<p>Mit dem Betreff habt Ihr auf Euch aufmerksam gemacht und mit der Anrede habt Ihr den Fisch aus dem Wasser gezogen. Nun wird es allerdings noch Zeit, den Fisch mit einem scharfen Messer bratfertig zu machen. Hier kommt der Text ins Spiel. Vergesst alles, was ihr bislang &#252;bers Briefe schreiben gelernt habt und achtet blo&#223; darauf, dass ihr keine S&#228;tze verwendet, die Euch zu sehr beschreiben. Die W&#252;rze liegt hier &#252;brigens auch in der K&#252;rze. Schreibt also nicht zu viel.</p>
<p>Wie gesagt, die Dame bzw. der Herr Eurer Lenden ist bereits auf Euch aufmerksam geworden. Nun m&#246;chte er oder sie gef&#252;ttert werden. Fragt nicht, wie es Eurem neuen Schatz geht! Und geht nicht zu sehr ins Detail. Der Text muss knacken.</p>
<p>Denkt daran, dass der Empf&#228;nger der Nachricht ein Problem hat. Er muss jede Nacht alleine einschlafen, sich schnulzige Liebesfilme alleine ansehen und auch sonst sitzt Euer neues Herzblatt so ziemlich auf dem Trockendock. Ihr wisst das nat&#252;rlich und Ihr wisst auch, dass Ihr die L&#246;sung aller Probleme seid. So sollte Euer Text dann auch aussehen.</p>
<p>Nun, ich bin ein Mann und ich w&#252;rde nat&#252;rlich einer Frau schreiben, wenn ich denn Schreiben m&#252;sste. Also bezieht sich mein Beispiel also auf die holde Weiblichkeit. Betreff ist fertig, Anrede auch. Also geht es los:</p>
<blockquote><p>Schnucki. Jeden Abend musst Du Dir alleine Liebesfilme ansehen. Jede Nacht weinst Du in Dein Kissen und klammerst Dich an Deinen Teddy. Deine Libido ist eingefroren und Dein Herz lechzt nach Aufmerksamkeit. Deine Gef&#252;hle schicken Dir Mahnbescheide, Deine Seele schreit nach Vergeltung und die Taschent&#252;cher unter Deinem Bett musst Du auch jede Nacht alleine wegr&#228;umen!</p>
<p>Du hast ein Problem und das wei&#223;t Du auch. Du bist unzufrieden mit Deinem Leben und versinkst in Selbstmitleid. Das muss nicht sein. Hier bin ich, ruf mich an und alle Deine Probleme l&#246;sen sich in Luft auf.</p></blockquote>
<p>Der Text ist nat&#252;rlich ganz leicht anpassbar aber er funktioniert. Garantiert. Wenn ihr diesen Text kopiert, anpasst und an Euren neuen Herzpartner schickt, seid Ihr garantiert nicht mehr lange allein!</p>
<h2>4. Schlussformel</h2>
<p>Hier braucht ihr nicht mehr viel machen. Ihr habt die Katze im Sack, den Fisch am Land und den Braten schon fast in der R&#246;hre. Allerdings m&#252;sst ihr hier nat&#252;rlich auch konsequent sein. Vergesst h&#246;ffliche Formen und schreibt einfach nur Euren Namen und nat&#252;rlich Eure Nummer auf.  Wartet ein, zwei Tage und das Telefon wird garantiert klingeln.</p>
<p><strong>Es ist so einfach einen Partner zu finden. </strong></p>
<p>Im n&#228;chsten Teil werde ich Euch dann berichten, wie Ihr Euch beim ersten Daten zu verhalten habt. Ja, macht Euch keine Sorgen, die Pirgofabrik ist bei Euch!</p>
<p><small>&#8212;<br />
Foto: Flickr / erin MC hammer </small></p>
<p><small>Auf diese Idee zu diesem Artikel kam ich <a href="http://uxxnox.de/2010/03/01/interpretationssache/" target="_blank" class="liexternal">Dank Misses Nox</a>.</small></p>
<p><small></small></p>
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		<title>Ich werde Euch Angst machen!</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 07:10:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Grusel]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich mir gestern noch einmal die Fotos anschaute, die ich am Sonntag geschossen habe, kam mir eine Idee. Besonders die Fotos von der alten Holzt&#252;r dem kaputten Schuppen brachten mich darauf: In Zukunft werde ich mich, im Rahmen meiner Fotografie, Schwerpunktm&#228;&#223;ig auf ein Thema festlegen, was nat&#252;rlich nicht hei&#223;t, dass ich sonst nichts mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als ich mir gestern noch einmal die Fotos anschaute, die ich am Sonntag geschossen habe, kam mir eine Idee. Besonders die Fotos von der alten Holzt&#252;r dem kaputten Schuppen brachten mich darauf: In Zukunft werde ich mich, im Rahmen meiner Fotografie, Schwerpunktm&#228;&#223;ig auf ein Thema festlegen, was nat&#252;rlich nicht hei&#223;t, dass ich sonst nichts mehr fotografieren werde. Dennoch m&#246;chte ich ein „Themengebiet“ st&#228;rker in meinen Fokus nehmen und das ist, wenn es den Namen &#252;berhaupt gibt, die „Gruselfotografie“.</strong></p>
<p>Mit Fotos kann man Stimmungen erzeugen und ausdr&#252;cken. &#220;berhaupt kein Thema. Man kann Freude, Trauer, Leid und Spa&#223; in seinen Bildern transportieren und eben auch Angst. Das Gef&#252;hl der Angst ist f&#252;r mich ein sehr interessantes Gef&#252;hl. Mehr als jedes andere Gef&#252;hl n&#228;mlich, dient die Angst dem Schutz des Lebens und aus diesem Grund ist die Angst meiner Meinung nach ein sehr wichtiges Gef&#252;hl. </p>
<p>Manche Menschen haben Angst vor Spinnen. Andere wiederum haben Angst vor dunklen R&#228;umen. Alte verlassene Geb&#228;ude, Friedh&#246;fe, d&#252;stere Ecken, versteckte Winkel – das Spektrum der Orte an denen man sich im Rahmen dieser Fotografie bewegen kann ist weit. Und interessant. Manchmal m&#246;chte ich mit Menschen arbeiten, manchmal nicht. Hin und wieder kann ein Objekt alleine schon Angst erzeugen. </p>
<p>In den n&#228;chsten Tagen und Wochen werde ich mich erst einmal nach geeigneten Schaupl&#228;tzen umsehen und mir vor meinem geistigen Auge bereits die ersten Bilder machen. Ihr d&#252;rft also gespannt sein. Und vielleicht f&#252;rchtet Ihr Euch auch schon ein wenig…</p>
<p><small>&#8212;<br />
<a href="http://de.fotolia.com/id/16821809" title="" alt="" target="_blank" class="liexternal">Ivan Bliznetsov</a> &#8211; Fotolia.com</small></p>
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		<title>Ich w&#228;re dann soweit.</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 13:06:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin ein Winterkind. Kalte Temperaturen machen mir nicht das Geringste aus. Im Gegenteil, ich steh sogar darauf, wenn der eisige Ostwind mir tiefe Narben ins Gesicht schneidet. Und aus diesem Grund muss ich sagen, dass mich der Winter 2009 / 2010 vollends befriedigt hat. Ich habe gefroren, gelitten, habe mich durch die Schneemassen gek&#228;mpft, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich bin ein Winterkind. Kalte Temperaturen machen mir nicht das Geringste aus. Im Gegenteil, ich steh sogar darauf, wenn der eisige Ostwind mir tiefe Narben ins Gesicht schneidet. Und aus diesem Grund muss ich sagen, dass mich der Winter 2009 / 2010 vollends befriedigt hat. Ich habe gefroren, gelitten, habe mich durch die Schneemassen gek&#228;mpft, fast einen Zeh verloren und mich dabei rund um wohl gef&#252;hlt. </strong></p>
<p>Ein Bekannter von mir sagte einmal nach einem wunderbaren Abend mit Bier und Schnaps: </p>
<blockquote><p>„Torsten, dass eine m&#246;chte ich Dir auf Deinen Wegen mitgeben. Alles Sch&#246;ne muss endlich bleiben“. </p></blockquote>
<p>Getreu diesem Motto m&#246;chte ich daher auf dem Winter sagen: „V&#228;terchen Frost, Du alte Hecke – alles Sch&#246;ne muss endlich sein, also verpiss Dich.“ Und der alte Mann im wei&#223;en Gewand wird auf mich h&#246;ren, seine Zapfen einpacken und unser Land verlassen. Daf&#252;r wird der holde Fr&#252;hling kommen, mit seinen Blumen, dem erfrischenden Gesang der Lerchen und dem s&#252;&#223;en Geruch des Neubeginns. Die B&#228;ume werde neue Kleider tragen, die Pflanzen bunte Kost&#252;me und in den Zipfeln der B&#228;ume werden sich die Tauben hemmungslos lieben. </p>
<p>Aus diesem Grund stehe ich nun auf, erhebe meine Faust und sage dem Frost dass er gehen kann. Er wird nicht mehr ben&#246;tigt, der Fr&#252;hling kann kommen. Ich w&#228;re dann soweit!</p>
<p><strong>Danke.</strong></p>
<p><small>&#8212;<br />
Foto: Flickr / <a href="http://www.flickr.com/photos/pasotraspaso/" target="_blank" class="liexternal">pasotraspaso</a></small></p>
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