Heute Morgen habe ich von meinem Traum berichtet. Ich schrieb darüber, wie ich am Hafen in Howth, auf der Mauer am East Pier sitze und genüsslich eine Zigarette rauchen würde. Ich schrieb darüber, wie ich mit den einheimischen Dorfbewohnern im Pub sitzen und Guinness trinken wollte. Ja, Howth, das kleine verschlafene Fischerdorf, wo der einzige Horror die öffentlichen Toiletten sind, hat sich ganz tief in mein Herz gebrannt. Und wie ich so heute, in den frühen Abendstunden, mal wieder darüber nachdachte, da fiel mir ein, dass ich hier gar keine Fotos des kleinen Ortes gezeigt habe.
Das möchte ich an dieser Stelle nachholen. Ich habe in meinen Archiven gekramt und festgestellt, dass ich während meines letzten Urlaubs in Howth mehr den Cliffwalk fotografiert habe. Die unendliche Schönheit der Natur. Auf einigen Fotos sieht man auch den Hafen und den Leuchtturm. Ein Foto ist dabei, wie ich auf der oben erwähnten Mauer sitze, allerdings ohne Zigarette. Natürlich sitze ich auch Guinness trinkend in einem kleinen Pub und die Fotos mit den herrlichen Ausblicken auf die weite See, bilden den krönenden Abschluss.
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Wenn ich mir diese Bilder anschaue, dann steigt in mir wieder die Lust auf, jenes kleine Dorf, zwei Flugstunden von hier entfernt zu besuchen. Die salzige, frische Luft, die atemberaubenden Felsformationen und vor allem der schräge Anblick der kleinen öffentlichen Toilette – das alles vermisse ich gerade irgendwie. Ok. Jetzt wäre es auch in Howth dunkel und mit Sicherheit würde ich jetzt in dem kleinen Pub sitzen und Guinness trinken, was anderes ist ja nicht möglich. Aber genau das, wäre jetzt sicherlich total cool. Naja, man kann halt nicht alles haben…


