So gut es eben geht, kann ich mich daran erinnern. Also, ich kann mich schon daran erinnern, aber sicherlich nicht mehr so gut – ach ist ja auch egal. Ich meine natürlich den Moment, als ich „In Flames“ im letzten Jahr live erleben durfte. Das war, wie sollte es auch anders sein, auf dem W:O:A – dem Wacken Open Air. Ein Erlebnis der besonderen Art. Der ganz besonderen Art.
Ich muss zugeben, ich kannte die Band vorher nicht. Ok. Ich habe davon gehört, mich aber nie weiter damit befasst. Warum das so war, weiß ich allerdings auch nicht. Aber nun, da ich sie Live erleben durfte, muss ich sagen, dass ich diese Schweden doch in mein kleines, dunkles Herz geschlossen habe. Die Tanzkapelle um den Leadsänger Anders Fridén, der übrigens erst seit 1995 fester Bestandteil der Band ist (In Flames wurde 1990 gegründet) überzeugt mich durch einen gewaltigen Sound, der mir die Hosen auf dem Festivalgelände flattern lies.
Die Gründungsgeschichte der Band ist an und für sich auch ziemlich geil. Jesper Strömblad hatte im Jahr 1990 einfach keinen Bock mehr auf seine Band Ceremonial Oath, in der er mit Anders Fridén (Ex-Dark Tranquillity) und Anders Iwers (Ex-Tiamat) spielte. Er schnappte sich Johan Larsson (Bass) und Glenn Ljungström (Gitarre) und spielte mit diesen beiden ein Demotape ein. Wer ein wenig in der schwedischen Metallerszene auskennt, der weiß, dass schwedische Metaller sich gerne mal die Rübe mit Alkohol voll laufen lassen. Achsenbreit also, wie die drei waren, riefen sie eines Nachts den Chef von Wrong Again Records an und spielten ihm ein Demostück vor. Dann behaupteten sie noch, dass sie schon genügend Songs für ein Album zusammen hätten und bekamen darauf hin den Deal. Natürlich hatten sie nicht bis gar keine Songs für ein Album, aber darauf schissen die Jungs einfach.
In Flames – Take This Live
In Flames – My Sweet Shadow
In Flames – Touch Of Red
By the way: Ich muss schon sagen, dass ich die Tattoos von Björn Gelotte ziemlich cool finde. Irgendwie.







In Flames sind grandios! Ich liebe Take this life!
Einer meiner ersten harten Bands. Das ist schon eewig her. Ich glaube ich habe mit denen angefangen, als Reroute to Remain rauskam und ab da an war ich infiziert. Due neuen Sachen mag ich leider nicht mehr so, vorallem das neuste kann ich mir nicht mehr anhören. Come Clarity ist aber über weite strecken wirklich noch ein hammer Album.